Rund 500 Masern-Fälle - Bund forciert Prävention
publiziert: Montag, 30. Mrz 2009 / 12:21 Uhr

Bern - Rund 500 Fälle von Masern sind seit Jahresbeginn in der Schweiz aufgetreten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) forciert deshalb die Prävention. Während der Europäischen Impfwoche soll die Bevölkerung für eine Masernimpfung sensibilisiert werden.

Am meisten betroffen sind die Kantone Luzern und Aargau.
Am meisten betroffen sind die Kantone Luzern und Aargau.
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Insgesamt 492 Masernfälle wurden vom 1. Januar bis zum 24. März in der Schweiz registriert, wie das BAG in seinem neuesten Bulletin mitteilte. Dies entspricht 6 Fällen pro 100 000 Einwohner.

Besonders betroffen sind die Kantone Luzern, Aargau, Waadt, Bern und Solothurn. Im Kanton Luzern gab es 116 Fälle von Masern, was einem Anteil von 23,6 Prozent an allen Masernfällen entspricht.

Ähnlich stark betroffen sind der Aargau mit einem Anteil von 19,9 Prozent und das Waadtland mit 17,1 Prozent. Auf den Kanton Bern entfallen 10,8 Prozent aller Masernfälle und auf Solothurn 7,7 Prozent.

Für Impfung sensibilisieren

Das BAG will deshalb im Rahmen der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 26. April seine Prävention verstärken. Mit einer Plakatkampagne soll die Bevölkerung für eine Masernimpfung sensibilisiert werden.

Auf diese Weise will das BAG verhindern, dass sich die derzeit grassierende Masernepidemie auf gefährdete Personen wie Kleinkinder, Schwangere oder Personen mit Immunschwäche ausweitet. Diese könnten nicht geimpft werden und seien deshalb bei einer Ansteckung schwer gefährdet, schreibt das BAG.

(ht/sda)

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