Russische Justiz vermutet beim Attentat in Grosny Verrat

publiziert: Montag, 10. Mai 2004 / 15:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Mai 2004 / 16:01 Uhr

Moskau - Die russische Justiz vermutet Verrat bei dem tödlichen Bombenanschlag auf den tschetschenischen Präsidenten Achmat Kadyrow in Grosny.

Zu Kadyrow kamen nach Medienberichten tausende Menschen zusammen.
Zu Kadyrow kamen nach Medienberichten tausende Menschen zusammen.
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Vorrangig werde unter den Leuten ermittelt, die für die Sicherheit in dem Fussballstadion zuständig gewesen seien, sagte der russische Vizegeneralstaatsanwalt Sergej Fridinski.

Der am Sonntag getötete Kadyrow wurde unterdessen in seinem Wohnort Zentoroi im Südosten Tschetscheniens beerdigt. Nach Medienberichten kamen tausende Menschen zu der Trauerfeier zusammen.

Bei dem Anschlag im Fussballstadion von Grosny waren Kadyrow und fünf weitere Menschen getötet sowie 57 Menschen verletzt worden. Es sei unwahrscheinlich, dass ein Aussenstehender die Bombe in dem Stadion habe legen können, sagte Fridinski nach Angaben der Agentur Ria-Nowosti.

Für Kadyrows Sicherheit in Tschetschenien war eine mehrere tausend zählende Leibwache unter dem Kommando seines Sohnes Ramsan zuständig. In die umstrittene Truppe waren in den vergangenen Monaten auch frühere Rebellen aufgenommen worden.

Kadyrow sollte für den Kreml die seit zehn Jahren umkämpfte Teilrepublik Tschetschenien befrieden. Der russische Präsident Wladimir Putin drohte noch am Sonntag Vergeltung für den Anschlag an.

(fest/sda)

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