Russland hat angeblich letzte Schädelteile Hitlers

publiziert: Montag, 7. Dez 2009 / 20:43 Uhr

Moskau - Russland verfügt nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB über die letzten Schädelfragmente von Adolf Hitler. Der FSB bewahrt demnach Hitlers Kieferknochen auf, das russische Staatsarchiv ein Stück von dessen Schädel.

Der russische Geheimdienst lässt keine Diskussion zu: Hitler war zu Kriegsende bereits tot.
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Das erklärte der Leiter der FSB-Archive, Wassili Christoforow, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete. Die beiden Schädelteile seien am 5. Mai 1945 sichergestellt worden, also kurz nach Hitlers Selbstmord.

Laut Christoforow sind es die einzigen noch erhaltenen Knochenteile des deutschen Diktators. Der FSB verwahre sie als «einzige Beweise dieser Art für den Tod Hitlers».

Christoforow wies die Darstellung von US-Wissenschaftlern zurück, das Schädelstück stamme nicht von Hitler, sondern von einer Frau im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Forscher der University of Connecticut hatten nach eigenen Angaben DNA-Tests an dem Schädelstück vorgenommen. Den Kieferknochen hatten sie demnach nicht untersucht.

Christoforow sagte nun, die US-Wissenschaftler hätten sich in dieser Angelegenheit nicht an den FSB gewandt. «Und selbst wenn sie die DNA unserer Fragmente bekommen hätten, womit hätten sie die dann vergleichen sollen», fügte der Archiv-Chef hinzu.

Christoforows Darstellung weicht von der des stellvertretenden Leiters der Staatsarchive, Wladimir Koslow, ab. Dieser hatte im September erklärt, das von einer Kugel durchlöcherte Schädelfragment sei immer als «wahrscheinlich zu Hitler gehörend» eingestuft worden. Das Knochenstück sei erst ein Jahr nach Hitlers Tod gefunden worden.

(fest/sda)

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