Russland stärkt der Internationalen Atomenergiebehörde den Rücken

publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 14:13 Uhr

Moskau/Bagdad - Russland hat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA den Rücken für eine friedliche Lösungen im Irak-Konflikt gestärkt. Aussenminister Igor Iwanow warnte vor einseitigen militärischen Schritten der USA ohne Billigung durch die UNO.

Das abschliessende Urteil, ob der irakische Machthaber Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge, müsse bei den Inspekteuren der UNO und der IAEA liegen, sagte Iwanow.

Aussenminister Iwanow entsandte seinen Stellvertreter Alexander Saltanow zu Konsultationen nach Bagdad. Vizeaussenminister Alexander Losjukow werde am Donnerstag nach Peking und dann nach Pjöngjang reisen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.

Nach den ersten Inspektionsergebnissen gibt es keinen Anhaltspunkt, dass der Irak verbotene Nuklearaktivitäten betrieben hat, erklärte Iwanow. Falls andere Staaten über solche Informationen verfügten, sollten sie diese den Waffeninspekteuren zugänglich machen.

Mit Blick auf den US-Truppenaufmarsch am Persischen Golf warnte Iwanow, ein Angriff ohne Billigung der UNO werde die Lage in der Region verschlechtern mit unabsehbaren Folgen für den internationalen Frieden.

Die Waffeninspekteure im Irak sollen dem UNO-Sicherheitsrat am 27. Januar einen Bericht vorlegen. Russland werde keine Kriegsschiffe in den Persischen Golf entsenden, erklärte unterdessen der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow.

Derweil haben die Waffeninspektoren der Vereinten Nationen einen Palast des irakischen Präsidenten Saddam Hussein sowie sein Büro durchsucht. Die Kontrolleure hätten rund zehn Minuten vor den Toren des Republikanischen Palastes in Bagdad warten müssen, erklärten Augenzeugen nach arabischen Medienberichten.

(bert/sda)

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