Russland und China bekräftigen Gewaltverzicht

publiziert: Samstag, 14. Okt 2006 / 14:23 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Okt 2006 / 14:43 Uhr

Moskau - Vor der Entscheidung über Sanktionen gegen Nordkorea haben Russland und China ihre Forderung nach Verzicht auf die Androhung von Gewalt bekräftigt.

3 Meldungen im Zusammenhang
Beide Staaten hatten den Atomtest Nordkoreas verurteilt. Die geplante Resolution des UNO-Sicherheitsrats dürfe nicht einmal die Andeutung einer möglichen Gewaltanwendung enthalten, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow nach einem Treffen mit einer hochrangigen chinesischen Regierungsdelegation in Moskau.

Alle politischen und diplomatischen Anstrengungen sollten darauf zielen, die Sechs-Parteien-Gespräche zur Lösung des Konflikts um das nordkoreanische Atomprogramm wieder aufzunehmen.

Alexejew in Pjöngjang

Bereits am Freitag war der russische Vizeaussenminister Alexander Alexejew zu Gesprächen mit der nordkoreanischen Führung in die Hauptstadt Pjöngjang gereist. Dabei habe man auch über eine mögliche Wiederaufnahme der Sechsparteiengespräche diskutiert, teilte das russische Aussenministerium mit.

Der Weltsicherheitsrat in New York wollte seine Beratungen über Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atomtest wieder aufnehmen.

«Zusätzliche Ideen»

Am Freitagabend war der bereits ausgearbeitete Strafkatalog von den Russen überraschend wieder in Frage gestellt worden. Russland habe kurzfristig «einige zusätzliche Ideen» für die Resolution eingebracht, hiess es.

Zuvor hatte die US-Regierung hat bei vorläufigen Luftuntersuchungen Hinweise darauf gefunden, dass Nordkorea tatsächlich einen Atomtest unternommen hat. Dies berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf eine Erklärung des Geheimdienstes.

(ht/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Schweiz trägt die ... mehr lesen
Ob das Departement von Micheline Calmy-Rey den Dialog mit Nordkorea fortsetzt, ist noch nicht klar.
Der Text sei laut John Bolton nicht völlig zufriedenstellend für die USA.
Moskau - Der UNO-Sicherheitsrat hat ... mehr lesen
Washington - Die US-Regierung hat ... mehr lesen
Das vermutete Atomtestgelände im Nordosten des Landes. (Google Earth)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter Diktator: Kim Jong-un.
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter ...
Achtens Asien Kim Jong-un ist ein Meister der Propaganda und (Selbst)Inszenierung. Nach vier Jahren an der Macht liess er sich nun am VII. Kongress der Koreanischen Arbeiterpartei zum Vorsitzenden krönen. mehr lesen  
Mehr Qualität und Quantität  Seoul - Nordkorea will seine Atomwaffenkapazitäten weiter ausbauen. Dies betreffe sowohl die Qualität als auch die Quantität der Waffen, ... mehr lesen  
Beseitigung von «Hindernissen»  Teheran - Der Iran und die EU wollen ... mehr lesen  
Brief an UNO  New York - Mehrere westliche Staaten haben die jüngsten iranischen Raketentests in einem Brief an UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt. Diese seien «unvereinbar» mit der Resolution 2231 vom Juli, hiess es in dem Schreiben. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Basel 0°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
St. Gallen -1°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt wechselnd bewölkt
Bern -1°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Luzern 0°C 3°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt wechselnd bewölkt
Genf -1°C 4°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Lugano 2°C 7°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten