SARS: Unruhen in chinesischem Dorf
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2003 / 07:44 Uhr

Peking - Aus Protest gegen die drastischen Quarantäne-Anordnungen der Regierung ist es in einem chinesischen Dorf zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Chagugang befindet sich der rund 150 Kilometer südöstlich von Peking.
Chagugang befindet sich der rund 150 Kilometer südöstlich von Peking.
Etwa 2000 Einwohner des Ortes Chagugang rund 150 Kilometer südöstlich von Peking hätten am Sonntagabend eine Schule verwüstet, die als SARS-Isolier-Station genutzt werden sollte, sagte am Dienstag ein örtlicher Beamter. Anschliessend hätten sie das Gebäude in Brand gesteckt.

Danach sei die Menge zur örtlichen Gesundheitsbehörde weitergezogen und habe die Einrichtung zerschlagen. Dann sei das Bürgermeisteramt zerstört worden. Die Dorfbewohner hätten Angst gehabt, sich durch die Einrichtung einer Quarantäne-Station leichter anzustecken, sagte der Beamte.

Die Behördenvertreter hätten sie nicht beruhigen können. An den Verwüstungen habe sich nur eine Gruppe von etwa 30 bis 40 Randalierern beteiligt, die anderen hätten sie dabei angefeuert. Bis die Polizei mit Spezialkräften eingerückt sei, habe sich die Menge bereits verstreut.

China ist das am schlimmsten vom Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (SARS) betroffene Land. Bislang sind dort mehr als 130 Menschen an der gefährlichen Lungenkrankheit gestorben und über 2100 Menschen erkrankt.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit zu
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche ...
Peking - China hat das weltweit erste Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit Sars zugelassen. Das Mittel sei aus Antikörpern von genesenen Sars-Patienten entwickelt worden, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. mehr lesen 
Lübeck - Mit einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Sars ist nach Ansicht des Sars-Experten Rolf Hilgenfeld frühestens in zwei Jahren zu rechnen. Bisher könne ... mehr lesen  
Momentan wird versucht, die Viren am Andocken an menschliche Zellen zu hindern.
Die Ursachen des Neuausbruchs seien noch nicht geklärt.
Peking - Das chinesische Gesundheitsministerium hat drei weitere Fälle der gefährlichen Lungenkrankheit Sars bestätigt. Dadurch erhöht sich die offizielle Zahl ... mehr lesen  
Peking - Chinas Gesundheitsbehörden haben einen weiteren bekannten Sars-Fall zweifelsfrei bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der eindeutig diagnostizierten Patienten mit der lebensgefährlichen Lungenkrankheit auf sechs. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 17°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Basel 16°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
St. Gallen 16°C 23°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wechselnd bewölkt, Regen
Bern 17°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 17°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Genf 16°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 18°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten