SARS-Verdachtsfälle am Flughafen Zürich

publiziert: Montag, 12. Mai 2003 / 11:51 Uhr

Zürich - Wegen Verdachts auf die Lungenkrankheit SARS sind drei Passagiere eines Flugzeugs aus Bangkok ins Zürcher Kantonsspital eingewiesen worden. Erstmals trat damit das für solche Fälle vorgesehene Dispositiv am Flughafen in Kraft.

Erstmals kamen die SARS-Massnahmen zum tragen.
Erstmals kamen die SARS-Massnahmen zum tragen.
Die Maschine mit rund 150 Passagieren war gegen 7 Uhr am Flughafen Zürich gelandet. Sie wurde sofort abgesondert und drei Personen per Ambulanz ins Kantonsspital eingeliefert, wie Tanja Lustenberger, Sprecherin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), eine Meldung des Lokalsenders Radio 24 bestätigte.

Die Crew der Maschine hatte zuvor den Flughafen informiert, dass eine Person mit möglichen SARS-Symptomen an Bord sei. Der Grenzarzt leitete in der Folge das Dispositiv ein.

Bei den Hospitalisierten handelt es sich um Geschäftsleute aus Hongkong. Laut Lustenberger wurden sie kurze Zeit später wieder aus dem Spital entlassen. Der Verdacht habe sich nicht erhärtet. Die betreffende Person habe zwar Kopfweh gehabt und gehüstelt, doch sei sie fieberfrei gewesen.

(bsk/sda)

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