SBB: Mehr Verbindungen gegen Verkehrschaos

publiziert: Sonntag, 18. Apr 2010 / 11:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 18. Apr 2010 / 15:17 Uhr

Bern - Zur Bewältigung des riesigen Passagieraufkommens wegen der Aschewolke über Europa hat die SBB auch am Sonntag praktisch alle internationalen Nord-Süd-Züge doppelt geführt. Auch die TGV Genf-Paris verkehrten im Duo-Pack.

Gemäss SBB-Sprecher Renzo Cicillini ermöglicht die Reservation der SBB den gezielten Einsatz ihres Rollmaterials. (Symbolbild)
Gemäss SBB-Sprecher Renzo Cicillini ermöglicht die Reservation der SBB den gezielten Einsatz ihres Rollmaterials. (Symbolbild)
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Ausnahmslos alle Fahrgäste verfügten in sämtlichen aus der Schweiz abgehenden internationalen Zügen über Sitzplätze, sagte SBB-Sprecher Renzo Cicillini.

Das kam aufgrund der zwingenden Sitzplatzreservation zustande. Wie Cicillini erklärte, ermöglicht die Reservation der SBB den gezielten Einsatz ihres Rollmaterials.

Bei den in die Schweiz einfahrenden Zügen aus allen Nachbarländern war die Lage hingegen nicht so komfortabel.

Zwar mussten sich die Passagiere nicht gerade auf den Toiletten drängen, sagte der Sprecher. Viele hätten aber im Stehen ausharren müssen.

Doppelter Betrieb

Nach dem Samstag führte die SBB auch am Sonntag praktische alle internationalen Züge im Nord-Süd-Verkehr doppelt. Die Züge der Deutschen Bahn nach Stuttgart und München verstärkte die SBB weiterhin mit eigenen Wagen. Auf diesen beiden Linien war als einzige Ausnahme keine Sitzplatzreservation erforderlich.

Die TGV von Genf nach Paris verkehrten ebenfalls doppelt. Normal war der TGV-Betrieb von Zürich und Bern aus. Auch die Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Genf und Marseille fuhren wieder.

Keine Einschränkung im nationalen Verkehr

Im nationalen Verkehr war bei der SBB alles unter Kontrolle, wie Cicillini weiter sagte. Sitzplatzreservationen waren nicht nötig, innerhalb der Schweiz gab es keinerlei Einschränkungen.

Neben dem Passagieraufkommen musste die SBB am Wochenende auch viele Anfragen bewältigen. Mit je 11'000 Anrufen am Freitag und Samstag riefen mehr als doppelt soviele Ratsuchende an, wie an normalen Tagen.

(bert/sda)

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