SBB wegen Pensionskassen-Debakel im Minus

publiziert: Montag, 30. Aug 2004 / 16:51 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 31. Aug 2004 / 17:06 Uhr

Bern - Die SBB ist im ersten Halbjahr 2004 in die roten Zahlen gerutscht. Trotz eines um 6,8 Prozent gesteigerten Umsatzes beträgt das Minus 18,2 Mio. Franken, weil Geld in die Pensionskasse gepumpt wurde. Deren Situation sei äusserst schwierig, hiess es.

Die SBB schreiben im ersten Halbjahr rote Zahlen
Die SBB schreiben im ersten Halbjahr rote Zahlen
Wie im Vorjahr mussten für die Pensionskasse SBB Rückstellungen von 72,5 Mio. Franken vorgenommen werden. In der Vorjahresperiode war dennoch ein Gewinn von 58,2 Mio. erzielt worden, allerdings nur dank ausserordentlicher Erträge. Im ersten Halbjahr 2004 wurde aus der Veräusserung von Anlagevermögen ein Erfolg in der Höhe von 14,2 Mio. erzielt.

Wie die SBB mitteilte, betrug der Umsatz im ersten Semester 3,382 Mrd. Franken (2003: 3,167 Mrd.), der Betriebsaufwand belief sich auf 3,285 Mrd. Franken (3,106 Mrd.). Der EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) ging deutlich zurück und betrug noch 25,7 Mio. Das sind 96,6 Mio. (79 %) weniger als in der Vergleichsperiode 2003.

Das Total der Verkehrserträge im ersten Halbjahr 2004 beläuft sich auf 1,496 Mrd. Franken. Das entspricht im Vorjahresvergleich einer Steigerung um 61,9 Mio. oder 4,3 Prozent. Zum verbesserten Betriebsergebnis trugen besonders die höheren Betriebsleistungen im Personenverkehr bei, die zu verbesserten Verkehrserträgen führten.

Auch die Zahl der Reisenden nahm weiter zu. Die in den Zügen der SBB zurückgelegten Personenkilometer stiegen um 2,5 Prozent auf 6111 Millionen an.

Im Güterverkehr legte SBB Cargo im Binnengeschäft (+13,7 %) und bei den Import-Verkehren (+3 %) zu. Die Verkehrsleistung in Deutschland und Italien konnte gar um 29,8 % gesteigert werden. Beim Exportverkehr (-8,1 %) und beim Transitverkehr durch die Schweiz (-8,1 %) wurde hingegen ein Rückgang verzeichnet.

Insgesamt dürfte das Konzernergebnis auch für das ganze Jahr 2004 negativ ausfallen, schreibt die SBB. Grund: Die anhaltend hohen Rückstellungen für die Pensionskasse und das Ausbleiben grosser ausserdentlicher Erträge wie 2003.

(sl/sda)

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