SVP Frauen fordern hartes Durchgreifen bei Jugendgewalt
publiziert: Donnerstag, 11. Sep 2003 / 10:57 Uhr

Bern - Bei Jugendlichen und sogar Kindern nähmen Gewalt, Sachbeschädigungen, Kriminalität und Drogenkonsum dramatisch zu, warnen die SVP Frauen. Sie rufen zu konsequentem Vorgehen und hartem Durchgreifen gegen Gewalt und Drogen in Schulen auf.

Die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile habe in manchen Fällen zu einer Verwahrlosung der Kinder geführt.
Die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile habe in manchen Fällen zu einer Verwahrlosung der Kinder geführt.
Grund für die Zunahme von Jugendgewalt und Drogenkonsum sei das Unvermögen respektive der fehlende Wille der Erwachsenen, Grenzen zu ziehen und Normen zu setzen, hiess es an einer Medienkonferenz der SVP Frauen in Bern.

Hier ernte man die Früchte der gescheiterten antiautoritären Erziehung, erklärte Marianne Steiner, Vizepräsidentin SVP Frauen und St. Galler Kantonsrätin.

Die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile habe in manchen Fällen zu einer Verwahrlosung der Kinder geführt, sagte Sylvia Flückiger, Vorstandsmitglied der SVP Frauen und Aargauer Grossrätin.

Schulen müssen wieder Normen und Grenzen setzen, statt zu Therapieanstalten zu verkommen. Dazu gehöre insbesondere ein striktes Durchgreifen gegen Gewalt und den Konsum von Zigaretten, Alkohol und Drogen. Die SVP Frauen lehnen die Liberalisierung im Drogenbereich klar ab.

Sabina Geissbühler-Strupler, Nationalratskandidatin im Kanton Bern, führte die zunehmende Zerstörung der Qualität des Schul- und Bildungssystems nicht zuletzt auf die gescheiterte Asyl- und Ausländerpolitik zurück. Ohne Rücksicht auf die Fähigkeit zur Integration in Gesellschaft und Schule seien die Tore geöffnet worden.

Die SVP Frauen Schweiz unterstützen deshalb die Bemühungen zur Stabilisierung des Ausländeranteils. Sie fordern separate Klassen für fremdsprachige Kinder und verlangen, dass Familien mit gewalttätigen Kindern ausgewiesen werden.

(bsk/sda)

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