SVP hält sich «Option Rime» offen

publiziert: Mittwoch, 19. Aug 2009 / 19:20 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Aug 2009 / 07:46 Uhr

Bern - Die SVP liegt im Kampf um den frei werdenden Bundesratssitz weiter auf der Lauer. In der Fraktion sei der Druck gestiegen, einen eigenen Kandidaten zu stellen, sagte Fraktionschef Caspar Baader nach einer Sitzung des Fraktionsvorstandes.

Jean-François Rime stellt sich zur Verfügung, wenn die SVP-Fraktion hinter ihm steht.
Jean-François Rime stellt sich zur Verfügung, wenn die SVP-Fraktion hinter ihm steht.
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Baader bekräftigte die Haltung, dass die SVP nur mit einer eigenen Kandidatur antrete, wenn kein aus ihrer Sicht geeigneter Kandidat der FDP zur Verfügung stehe. Ob einer der bisher bekannten Namen der SVP genehm wäre, wollte Baader nicht sagen. Es sei nicht an ihm, sich zu den Interessenten der anderen Parteien zu äussern.

Die SVP präsentiert jedoch einen Namen für eine eigene Kandidatur, nämlich den Freiburger Nationalrat Jean-François Rime. Dieser will sich zur Verfügung stellen, wenn die SVP-Fraktion hinter ihm stehen würde, wie er selbst sagte. Einen Beschluss oder einen Antrag an die Fraktion habe der Fraktionsvorstand aber noch nicht gefasst, sagte Baader weiter.

Die SVP habe den Freisinnigen Kandidaten vorgeschlagen, die sie unterstützen würde - etwas Nationalbankpräsident Jean-Pierre Roth, sagte Baader. Darauf sei die FDP aber nicht eingegangen. Allerdings hatte auch Roth selber kein Interesse an einer Kandidatur geäussert.

(sl/sda)

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Ach, das Ganze ist wieder so Versuch
die FDP zu einem SVP-genehmen Kandidaten zu zwingen. Dabei spielt es wieder keine Rolle, ob man einen eigene(n) Frau/Mann verheizt.
Der Rime wäre ja ein Kandidat, der ziemlich offen zu Europa steht aus der FDP stammt und da besteht die Gefahr, dass es mit der Zeit nur noch ein halber und später vielleicht gar kein SVP-ler mehr wäre.
Der Maurer verkündet ja auch bereits Positionen, die noch vor kurzem kein SVP-ler über die Lippen brachte. Reduzierung der Armee!!
Kein Wort mehr von der Bedrohung durch Russland, wie es noch während des Kaukasuskonfliktes durch die Wandelhalle hallte. Der setzt seine Parteizugehörigkeit auch bereits aufs Spiel.
Also wenn sich viele Menschen an den Ränkespielen im Bundesbern stören, dann sollten sie aber mal genau hinschauen, wer die spiel!
Es könnte ja das Ziel der SVP sein, so den Gesamtbundesrat zu stellen! Die gewählten so lange aus der Partei ausschliessen, bis nur 7 SVP-ler regieren.
Die SVP hat ihre 2 Bundesräte und damit basta!
Gäbe es eine Konkordanz, so wäre alles klar!
OK, man kann immer alles nach seinem Willen drehen bzw. darstellen. So nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern...
Es gibt da einen kleinen Unterschied!
Voraus schickend möchte ich sagen, dass ich Ihren Standpunkt voll unterstütze.
Es gibt da aber eine Kleinigkeit, die zu beachten ist.
Das Parlament soll ja wählen und nicht nur bestätigen.
Genau dies verlangt aber die SVP mit ihren Kandidaten! Deswegen ist da nichts mehr mit gleichem Recht für alle!
Vorschriften machen, die man selbst nicht respektiert
Meine Aussage ist klar formuliert, wobei "Recht" nichts mit Justitia zu tun hat. Es war doch im Jahr 2003 und 2007 sowie bei der Nominierung von Ueli Maurer so, niemand anders kam in Frage und die Vereinigte Bundesversammlung hätte nach Meinung der SVP diese Kröte ohne Wenn und Aber schlucken müssen. Sinngemäss hat Caspar Baader gesagt, dass die SVP Anspruch habe auf ihren Wunschkandidaten und nicht die Wahl einer von den andern Parteien bevorzugten Person akzeptieren müsse. Genau diesen Anspruch verweigert sie nun der FDP. Ich wollte lediglich diesen Meinungswandel darstellen. Selbst bin ich weder SVP- noch FDP-Mitglied, ich bin parteilos. Dass eine Bundesratswahl ein "Kasperli-Theater" ist, wissen wir in der Zwischenzeit zur Genüge. Die Volkswahl kann nur besser sein, obwohl ich auch dieses Modell nicht befürworte. Mein Wunsch ist nach wie vor, dass ein Magistrat die Voraussetzungen mitbringen muss und nicht einfach das "richtige" Parteibuch.
Mit dem gleichen Recht
Zitat BigBrother
"Mit welchem Recht will sie der FDP vorschreiben, welche Anforderungen ihr Kandidat erfüllen muss? "

Mit dem gleichen, mit dem es der SVP vorgeschrieben wurde. Der vorgeschlagene Kandidat muss konsensfähig sein etc. sonst wird er nicht gewählt werden und deshalb ist es sinnlos, ihn aufzustellen. Das gleiche hört man auch von anderen Parteien über andere Kandidaten. Siehe Pelli.
Diese Ausmarchung ist schliesslich mehr als der halbe Wahlvorgang.
Wenn zwei das Gleiche tun...!
Wer erinnert sich nicht: Entweder Blocher oder wir gehen in die Opposition... Die SVP wird durch ihr Verhalten immer unglaubwürdiger. Mit welchem Recht will sie der FDP vorschreiben, welche Anforderungen ihr Kandidat erfüllen muss? Dies ist alles andere als eine geradlinige Politik, wie uns die SVP immer wieder weismachen will.
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