Sars-Verdachtsfall bestätigt

publiziert: Dienstag, 30. Dez 2003 / 07:39 Uhr

Peking - Der Sars-Verdachtsfall in der südchinesischen Stadt Kanton hat sich bestätigt. An dem Kranken sei die gefährliche Lungenkrankheit diagnostiziert worden, sagte ein Sprecher des Zentrums für Krankheitskontrollen der Provinz Guangdong.

Im Juli hatte die WHO die Epidemie für eingedämmt erklärt.
Im Juli hatte die WHO die Epidemie für eingedämmt erklärt.
Die Experten der Behörde hätten viele Tests gemacht, die alle positiv ausgefallen seien. Der 32-jährige Kranke war am Samstag mit den typischen Symptomen der gefährlichen Lungenkrankheit ins Spital eingeliefert worden.

Als Vorsichtsmassnahme hatten Chinas Gesundheitsbehörden bereits zuvor landesweit die Gesundheitskontrollen an Flughäfen, Bahnhöfen und Busstationen verschärft. 81 Menschen wurden unter Beobachtung gestellt. 42 davon engen Kontakt zu dem Patienten. Bis Montag wurden 6 entlassen, da sie die Inkubationszeit von zwei Wochen überschritten haben.

Fieberfälle werden in Spitälern strenger isoliert. Um mögliche Sars-Erkrankungen entdecken zu können, wird in einigen Spitälern in Peking routinemässig vor jeder Behandlung eines Fieberpatienten die Lunge geröntgt, berichteten Patienten.

In Kanton, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, war die erste schwere Sars-Epidemie im November 2002 ausgebrochen. China war mit insgesamt 5300 Sars-Fällen und knapp 350 Toten das am schwersten betroffene Land während der ersten Sars-Welle Ende vergangenen Jahres.

Menschen aus 32 Ländern wurden infiziert. Fast 800 Menschen starben weltweit. Im Juli erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie für eingedämmt.

(bsk/sda)

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