Scanner soll Manipulation verhindern

publiziert: Dienstag, 18. Okt 2005 / 17:06 Uhr

Im Skispringen wird eine weitere Reglementslücke geschlossen. Mit Hilfe eines Scanners werden die Sprunglatten millimetergenau ausgemessen.

Millimeter können über Top oder Flop entscheiden.
Millimeter können über Top oder Flop entscheiden.
Weltcup-Renndirektor Walter Hofer (Ö) rechnete am Forum Nordicum in Sestriere vor, dass ein um zwei Millimeter zu breiter Ski auf einer Normallänge von 2,50 m zehn Quadratzentrimeter mehr Fläche bietet, die dem Springer bei perfektem Flug bis zu drei Metern zusätzliche Weite bringen können.

Am Weltcup-Start Ende November in Kuusamo (Fi) soll der mobile Scanner erstmals zum Einsatz kommen.

Zudem wurde auf die Olympiasaison hin der Anzug nochmals reglementiert, um unerwünschte Tricks zu eliminieren. «Damit sind wir fast am Ende unserer technischen Möglichkeiten. Wir wollen maximale Kontrolle erreichen, um für alle Athleten Chancengleichheit herzustellen», sagte Hofer.

(rr/Si)

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