Schulausschluss bei Masern vorgeschlagen
publiziert: Sonntag, 1. Mrz 2009 / 15:25 Uhr

Bern - Im Kampf gegen die Masernepidemie schlägt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Kantonen einen 18-tägigen Schulausschluss erkrankter Kinder vor. Ungeimpfte Geschwister erkrankter Kinder sollen innerhalb von 72 Stunden nachgeimpft werden.

Auch Kontaktpersonen sollen ausgeschlossen werden können.
Auch Kontaktpersonen sollen ausgeschlossen werden können.
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BAG-Sprecherin Mona Neidhart bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Sonntag». Die vom Bundesamt für Gesundheit vorgeschlagenen Massnahmen zur Eindämmung der seit November 2006 grassierenden Masern befinden sich bis Ende März bei den Kantonen in Vernehmlassung.

Mit seinen Massnahmen fokussiert das BAG auf Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen, die als Ansteckungsherd Nummer eins gelten. Der vorgesehene 18-tägige Schulausschluss für an Masern erkrankte Kinder orientiert sich an geltenden Regelungen.

Im Kanton Zürich etwa galt bisher ein 14-tägiger Schulausschluss, wie Felix Dinkelmann, Leiter des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich, den Schulärzten letzten März in einem Brief in Erinnerung rief.

Auch Klassenkameraden in der Pflicht

Geschwister erkrankter Kinder sollten die Impfung künftig innert 72 Stunden nachholen, schlägt das BAG weiter vor. Andernfalls soll auch für sie ein 18-tägiger Ausschluss von Schule, Kindergarten oder Kinderkrippe gelten.

Nachimpfen sollen schliesslich auch alle Personen, die sich vier Tage vor bis vier Tage nach Auftreten des Hautausschlags im selben Raum wie ein erkranktes Kind aufgehalten haben. Dies können Klassenkameraden, aber auch Lehrer sein. Schliesslich ist auch die Möglichkeit vorgesehen, weitere Kontaktpersonen, etwa Schüler desselben Schulhauses, zu impfen oder von der Schule auszuschliessen.

(ht/sda)

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