Schulbeginn verschieben gegen überfüllte Züge

publiziert: Samstag, 13. Nov 2010 / 12:47 Uhr
Barbara Egger-Jenzer.
Barbara Egger-Jenzer.

Bern - Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer lanciert eine neue Idee zur Entlastung der überfüllten Züge im frühmorgendlichen Stossverkehr: Ein späterer Unterrichtsbeginn an gewissen Schulen.

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«Ich frage mich, ob es wirklich nötig ist, dass alle Schulen um 8 Uhr mit dem Unterricht beginnen», sagt sie in einem am Samstag in der «Berner Zeitung» und ihren Partnerzeitungen erschienenen Interview.

«Man weiss doch, dass Jugendliche, die in die Berufsschule oder das Gymnasium gehen, morgens um 8 Uhr sowieso noch nicht fit sind, sondern erst ab 9 Uhr», fährt die bernische Regierungsrätin fort. «Es gibt entsprechende Untersuchungen. Es wäre sicher möglich, die Schulanfangszeiten zu ändern.»

Als Mittel gegen überfüllte Strassen setzt sich die SP-Regierungsrätin im Interview auch für Roadpricing ein, also das Erheben einer Gebühr für die Benutzung bestimmter Strassen.

Auch die Verteuerung von Bahnbilletten in den Stosszeiten ist für Egger «ein Ansatz». Dieser Ansatz sei aber nur anwendbar, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gezwungen wären, in den Spitzenzeiten mit der Arbeit zu beginnen.

(bert/sda)

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