Schweiz gegen Vogelgrippe gerüstet

publiziert: Montag, 2. Feb 2004 / 16:27 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Feb 2004 / 10:47 Uhr

Bern - Die Schweiz ist für den Epidemiefall gerüstet: Falls die Vogelgrippe einst von Mensch zu Mensch übertragbar sein sollte und eine Epidemie auslösen würde, kann das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) auf Medikamente zurückgreifen.

In einem Epidemiefall ist das Tragen eines Mundschutzes die erste Massnahme.
In einem Epidemiefall ist das Tragen eines Mundschutzes die erste Massnahme.
Das BWL arbeite seit rund zwei Jahren an einer Versorgungslösung, um für den Fall einer Influenza-Epidemie über genügend wirksame Medikamente verfügen zu können, sagte Ueli Haudenschild von der Geschäftsstelle Bereich Heilmittel des BWL auf Anfrage.

Eine entsprechende Lagerhaltung sei längerfristig im Aufbau. Diese Massnahme sei von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Hinblick auf eine mögliche neue weltweite Influenza-Epidemie gefordert worden.

Falls Vorräte kurzfristig nötig sein sollten, habe das BWL aufgrund des Landesversorgungsgesetzes genügend Instrumente, um die Verfügbarkeit dieser Medikamente zu sichern, sagte Haudenschild.

Eine Impfung gegen die Vogelgrippe sei derzeit nicht möglich, sagte Haudenschild weiter. Bereits arbeiten aber nach WHO-Angaben neun führende Pharma-Unternehmen an einem Impfstoff für Menschen.

Laut Haudenschild ist in einem Epidemiefall das Tragen eines Mundschutzes die erste Massnahme gegen die Verbreitung des Virus. Denn die Viren würden über Tröpfcheninfektion übertragen.

Derweil gibt es in Deutschland einen ersten Verdacht auf Ansteckung mit der tödlichen Vogelgrippe. Eine Frau, die kürzlich von einem Urlaub in Thailand zurückgekehrt war, sei mit grippeähnlichen Symptomen ins Hamburger Tropeninstitut gebracht worden. Eine zweite Frau wurde den Angaben zufolge als mögliche Kontaktperson zur Untersuchung in das Tropeninstitut gebracht.

In Vietnam und Thailand erlagen je eine weitere Person der Vogelgrippe. Damit stieg die Zahl der Todesfälle durch die Viruserkrankung in Asien insgesamt auf mindestens zwölf: neun in Vietnam und drei in Thailand.

(bert/sda)

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