Schweiz ist Versicherungsweltmeister

publiziert: Donnerstag, 14. Jun 2007 / 10:01 Uhr

Zürich - Schweizer geben für private Versicherungen weltweit am meisten Geld aus. Das zeigt der jüngste Jahresbericht des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV).

Am meisten Prämieneinnahmen verbuchten die Versicherungen mit Lebensversicherungen, gefolgt von Kranken- und von Motorfahrzeugversicherungen.
Am meisten Prämieneinnahmen verbuchten die Versicherungen mit Lebensversicherungen, gefolgt von Kranken- und von Motorfahrzeugversicherungen.
4.184 Euro oder 6.915 Franken zahlen sie jährlich gemäss der Forschungsstelle Sigma der Swiss Re, um sich gegen Risiken wie Krankheit, Unfälle und den Tod abzusichern und um vor Haftpflichtansprüchen Dritter sowie vor Feuer- und Elementarschäden, Sachschäden oder finanziellen Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten gesichert zu sein.

«Zusammen mit den Prämien für Sozialversicherungen wie die AHV, IV und Arbeitslosenversicherung machen die privaten Versicherungsprämien den grössten Ausgabenbetrag eines Schweizer Haushalts aus», sagt Beat Krieger von der SVV-Medienstelle.

Im internationalen Vergleich lassen sich die Briten - hinter den Schweizern an zweiter Stelle - ihre Privatversicherungen jährlich 3.462 Euro kosten, gefolgt von den Iren mit 3.144 Euro. Lediglich 1.764 Euro geben Österreicher (Rang 16) und 1.739 Euro die Deutschen (Rang 17) pro Jahr für private Versicherungsprämien aus. Ein durchschnittlicher Russe hingegen hat gerade mal 93 Euro im Jahr für private Versicherungen zur Verfügung - ein Chinese gar nur 35 Euro.

106 Mrd. Euro Prämienvolumen

Auch in Bezug auf die Versicherungsdurchdringung - also der Prämien in Prozenten des Bruttoinlandproduktes - nimmt die Schweiz einen Spitzenplatz ein. Sie liegt bei 11,2 Prozent und ist damit hinter jener von Grossbritannien die zweithöchste in Europa. Der Versicherungsplatz Schweiz ist gemessen am Prämienvolumen von über 32 Mrd. Euro im Jahr 2005 der 15-grösste Inlandmarkt weltweit. Zusammen mit den ausländischen Prämien betrug das Prämienvolumen der Schweizer Privatversicherer im Jahr 2005 gar 106 Mrd. Euro.

Im Ranking der grössten Schweizer Privatversicherer schien 2005 die Zurich mit einem Prämienvolumen von 35,3 Mrd. Euro oben auf, gefolgt von der Swiss Re mit 18,5 Mrd. Euro und der Winterthur mit 12,9 Mrd. Euro Prämienvolumen. Am meisten Prämieneinnahmen verbuchten die Versicherungen mit Lebensversicherungen, gefolgt von Kranken- und von Motorfahrzeugversicherungen.

(fest/pte)

 
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