Schweiz sperrt Gelder von Mugabes Gefolgschaft

publiziert: Montag, 22. Dez 2008 / 13:29 Uhr / aktualisiert: Montag, 22. Dez 2008 / 14:26 Uhr

Bern - Die Schweizer Regierung verhängt Restriktionen gegenüber elf Personen aus dem Machtapparat des simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe. Ab Dienstag sperrt sie deren Gelder und Vermögenswerte in der Schweiz. Auch dürfen sie nicht mehr ins Land einreisen.

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Ein grosser Teil der Betroffenen wird für die Gewaltkampagne vor und nach den Präsidentschaftswahlen 2008 in Simbabwe verantwortlich gemacht, heisst es in einer Medienmitteilung des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD).

Mugabe war bei einer international umstrittenen Stichwahl im Juni 2008 als Sieger hervorgegangen, nachdem sich der Oppositionskandidat Morgan Tsvangirai wegen Angriffen auf seine Parteimitglieder zurückgezogen hatte.

Mit den Änderungen übernimmt die Schweiz Massnahmen, welche die EU kürzlich getroffen hat, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Gleichzeitig werden die Restriktionen gegenüber einer Person aus Simbabwe ausgesetzt.

Die revidierte Liste der Verordnung der Massnahmen gegenüber Simbabwe umfasst nach diesen Änderungen neu 178 natürliche Personen und vier Unternehmen. Zurzeit sind zwei Konten mit rund 547'000 Dollar gesperrt.

(fest/sda)

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