Schweiz und EU begrüsst Chinas Dialogangebot
publiziert: Freitag, 25. Apr 2008 / 09:39 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Apr 2008 / 19:18 Uhr

Peking - Das Aussenministerium in Bern begrüsste - wie zuvor schon die EU und die USA - das Dialogangebot Chinas an den Dalai Lama. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat das Dialogangebot Chinas an den Dalai Lama als «sehr wichtigen Schritt» begrüsst.

José Manuel Barroso beschrieb die Gespräche als «offenen Austausch», ohne weiteren Angaben zu machen.
José Manuel Barroso beschrieb die Gespräche als «offenen Austausch», ohne weiteren Angaben zu machen.
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Vor Journalisten sagte Barroso nach einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao in Peking: «Die Chinesen haben gesagt, dass sie bereit sind, über alles zu reden - ausser der Souveränität über Tibet.»

Da auf der anderen Seite dem religiösen Oberhaupt der Tibeter an der Wahrung kultureller Identität und mehr Autonomie «innerhalb Tibets» gelegen sei, sah Barroso «wirklich Raum für Dialog».

Cheninesische Medien offensiv

Trotz des Gesprächsangebots an das geistliche Oberhaupt der Tibeter haben staatliche Medien in China die «Dalai-Lama-Clique» erneut scharf angegriffen. Der Dalai Lama äusserte die Hoffnung auf einen ernsthaften Dialog.

Wenn das Treffen jedoch nur die internationale Kritik an Chinas Vorgehen in Tibet mildern solle, wäre es «bedeutungslos», sagte der Dalai Lama im indischen Dharamsala. «Ich habe noch keine detaillierten Informationen bekommen, aber grundsätzlich sind Gespräche gut.»

Pro-tibetische Gruppen reagierten zurückhaltend. Es müsse sich erst noch zeigen, ob es sich dabei nicht nur um einen PR-Vorschlag im Vorfeld der Olympischen Spiele handle, erklärte die Internationale Kampagne für Tibet.

Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hatte am Freitag gemeldet, dass die Regierung «in den nächsten Tagen Kontakt und Konsultationen mit dem privaten Vertreter des Dalai Lama» aufnehmen werde.

(fest/sda)

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