Schweiz unterstützt Liberia beim Wiederaufbau

publiziert: Dienstag, 7. Mrz 2006 / 17:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Mrz 2006 / 18:00 Uhr

Bern - Die Schweiz hilft dem kriegsversehrten Liberia bei seinem Weg zurück in die Normalität.

DEZA-Chef Walter Fust wird nach Liberia reisen und entscheiden, wo die Hilfe an nötigsten gebraucht wird.
DEZA-Chef Walter Fust wird nach Liberia reisen und entscheiden, wo die Hilfe an nötigsten gebraucht wird.
Dies sicherte Bundespräsident Leuenberger der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf zu. DEZA-Chef Walter Fust wird demnächst vor Ort die Bedürfnisse abklären. Die erste afrikanische Präsidentin traf während ihres offiziellen Besuches in Bern mit Bundespräsident Moritz Leuenberger und mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey zusammen.

Im Gespräch mit Calmy-Rey wurden möglichen Schwerpunkte der künftigen Schweizer Hilfe erörtert. Dazu gehören das Gesundheits- und Schulwesen sowie die Verkehrsinfrastruktur, wie EDA-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat auf Anfrage erklärte.

DEZA-Chef nach Liberia

Walter Fust, Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), werde in den kommenden Wochen mit einem Team nach Liberia reisen. Dort kläre Fust dann im Detail die Bedürfnisse ab.

Vor dem Arbeitsessen mit Calmy-Rey traf sich die 67-jährige Präsidentin des westafrikanischen Landes mit Bundespräsident Leuenberger. Dieser sicherte ihr die volle Unterstützung der Schweiz zu, unter anderem auch bei der Rückkehrhilfe für Vertriebene und Flüchtlinge. Dafür setzt die Schweiz derzeit jährlich rund 4 Mio. Franken ein.

Arbeitsplätze höchste Priorität

Nach 14 Jahren Bürgerkrieg haben für Johnson-Sirleaf die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Ausbildung oberste Priorität. Es sei wichtig, den früheren Kämpfern die Wiedereingliederung zu ermöglichen. Die UNO-Truppen müssten aber noch einige Jahre stationiert bleiben. Erst dann könne Liberia selber für seine Sicherheit sorgen.

Sie sprach sich für einen Ausbau der bilateralen Beziehungen mit der Schweiz aus. Die Schweiz sei ein starker Partner, betonte die frühere Weltbank-Expertin. Die Schweiz leistete in Liberia in den letzten zehn Jahren humanitäre Hilfe im Umfang von rund 25 Mio. Franken.

(fest/sda)

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