Schweiz will ihr Image in Brüssel aufpolieren

publiziert: Donnerstag, 10. Jun 2010 / 17:31 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 10. Jun 2010 / 18:28 Uhr

Brüssel - «Rosinenpickerin» oder «Steuerparadies» sind Begriffe, mit denen die Schweiz innerhalb der EU gerne bezeichnet wird. Um dieses Image aufzubessern und den Kenntnisstand über die Schweiz in Brüssel zu erhöhen, soll eine neue Kommunikationsstrategie helfen.

Eine aktive Informationspolitik ist in Brüssel gemäss Lars Knuchel üblich. (Symbolbild)
Eine aktive Informationspolitik ist in Brüssel gemäss Lars Knuchel üblich. (Symbolbild)
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Unabhängig voneinander erarbeiteten das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie der Wirtschaftsdachverband economiesuisse Konzepte, wie sich die Schweiz im Kampf um Aufmerksamkeit bei den EU-Institutionen und -Medien besser positionieren kann.

Die Ideen wollen nun economiesuisse und die Schweizer Mission bei der EU in Brüssel am 17. Juni «interessierten Kreisen» vorstellen, wie verschiedene Westschweizer Medien diese Woche berichteten. «Die EU ist die wichtigste Partnerin der Schweiz», sagte EDA-Informationschef Lars Knuchel dazu auf Anfrage.

Das Wissen über die Schweiz und die Bedeutung der Beziehungen Schweiz-EU sei bei vielen Entscheidungsträgern in Brüssel nicht sehr gross. Dies will das EDA ändern, «indem intensiviert Fakten vermittelt werden». Eine aktive Informationspolitik ist in Brüssel üblich. Deshalb «ist sie auch für die Schweiz wichtiger Bestandteil einer effizienten Interessenspolitik», erklärte Knuchel weiter.

Einladung an Leitmedien auf EU-Ebene

Zentrale Ansprechpartner der neuen Kommunikationsstrategie gibt es einige: Ins Auge fasst das EDA Leitmedien auf EU-Ebene, Entscheidungsträger in der Europapolitik und neue Zielgruppen wie das EU-Parlament oder den noch zu bildenden Europäische Auswärtige Dienst.

Ansätze zur Umsetzung der Strategie werden in der Einladung angetönt, die von Botschafter Jacques de Watteville und dem economiesuisse-Vertreter in Brüssel, François Baur, unterzeichnet ist. Verschiedene Anlässe und die Schaffung einer Promotions-Plattform sollen helfen, das Image der Schweiz in Brüssel aufzupolieren.

(bert/sda)

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Die spinnen wohl!!
Es müsste eher umgekehrt sein: Brüssel müsste das Immage der EU in Bern verbessern. Ausgerechnet unsere Schweiz, ein Musterbeispiel an Stabilität soll sich in Brüssel rechtfertigen? lachhaft. Die Erklärung dafür, dass die Schweiz als Rosinenpicker dargestellt wird, lässt sich ganz einfach erklären – Neid ist die höchste Form der Anerkennung!
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