Schweizer Haushalte sparen durchschnittlich 560 Franken

publiziert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 10:23 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 24. Jun 2008 / 14:48 Uhr

Neuenburg - Ein Haushalt in der Schweiz hat knapp 6000 Franken zur Verfügung. Zum Sparen bleiben noch 560 Franken. Dies zeigt die Haushaltsbudget-Erhebung 2006 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Durchschnittlich hat ein Schweizer Haushalt nach Abzug der obligatorischen Ausgaben noch 5970 Franken zur Verfügung.
Durchschnittlich hat ein Schweizer Haushalt nach Abzug der obligatorischen Ausgaben noch 5970 Franken zur Verfügung.
1 Meldung im Zusammenhang
Das Bruttohaushaltseinkommen hat durchschnittlich 8490 Franken betragen. Dies «mag auf den ersten Blick hoch erscheinen», schreibt das BFS.

Dies relativiere sich, wenn man beachtet, dass oft nicht nur ein Einzelner das ganze Haushaltseinkommen aufbringe. So leben in 37 Prozent der Haushalte mehrere berufstätige Personen.

Die Erwerbseinkommen in der Höhe von 6300 Franken bilden dabei den wichtigsten Pfeiler des Budgets.

Die Renten und Sozialleistungen tragen mit durchschnittlich 1700 Franken noch 20 Prozent zum Einkommen bei. Vermögenseinkommen spielen mit 3,9 Prozent für die meisten Haushalte eine weniger wichtige Rolle.

1000 Franken Steuern

2520 Franken oder fast ein Drittel des Bruttoeinkommens sind für die obligatorischen Ausgaben abgeflossen: 1000 Franken kosteten die Steuern. Der Rest ist auf Krankenkassen-Prämien und Beiträge für die Sozialversicherungen entfallen.

Nach Abzug dieser obligatorischen Ausgaben hatten die Haushalten monatlich noch 5970 Franken zur Verfügung. Die Ausgaben für Wohnen und Energie haben sich auf 1380 Franken belaufen. Mit 16 Prozent des Brutto-Einkommens waren die Wohnkosten damit der wichtigste Posten im Haushaltsbudget.

In tiefsten Einkommensklasse bleibt Nichts übrig

Unter dem Strich konnten die Haushalte 560 Franken zur Seite legen. Bei der tiefsten Einkommensklassen (Haushalte mit weniger als 4400 Franken Bruttoeinkommen pro Monat) blieb hingegen nichts zum Sparen.

Sie mussten alleine ein Drittel ihrer Einkünfte für Mieten aufbringen. In der höchsten Einkommensklasse (über 11'800 Franken pro Monat) belasteten die Wohnausgaben nur mit 12 Prozent.

Auch bei den Ausgaben für Essen zeigt sich das gleiche Bild: Die Haushalte mit tiefen Einkommen gaben für Nahrungsmittel 13 Prozent aus, in der höchsten Einkommensklasse machte dieser Posten nur 5,3 Prozent aus.

Die Haushaltsbudget-Erhebung wurde erstmals nach neuen Kriterien durchgeführt. Sie wurde im Jahr 2000 zum ersten Mal durchgeführt.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Im Jahr 2010 hat das mittlere verfügbare Einkommen der Haushalte in der ... mehr lesen
Für die Mobilität gaben die Haushalte im Schnitt 910 Franken pro Monat oder knapp 10 Prozent des Budgets aus. (Symbolbild)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon lange auf der Liste: Basler Fasnacht.
Schon lange auf der Liste: Basler Fasnacht.
Mitmachen erwünscht  Das Bundesamt für Kultur (BAK) aktualisiert zum zweiten Mal die seit 2012 bestehende «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz». Auch die Bevölkerung ist aufgerufen, lebendige Traditionen für die Aktualisierung vorzuschlagen. mehr lesen 
Publinews Im Haushalt passieren jeden Tag zahlreiche Unfälle. Dabei sind Senioren häufiger betroffen als Kinder oder Erwachsene im jungen oder mittleren Alter. ... mehr lesen  
Ein Missgeschick kann immer passieren.
Die Preise sind gegenüber dem Vorjahr um 6,9% gestiegen.
Produzenten- und Importpreisindex im Mai 2022  Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Mai 2022 gegenüber dem Vormonat um 0,9% und erreichte den Stand von 109,4 Punkten (Dezember 2020 = 100). Höhere ... mehr lesen  
Weiterbildung in der Schweiz im Jahr 2021  Im Jahr 2021 haben sich 45% der Bevölkerung weitergebildet. Dieser Anteil ist relativ hoch, im Vergleich zur letzten Erhebung vom Jahr 2016 entspricht es jedoch einem Rückgang ... mehr lesen
Mit zunehmendem Bildungsniveau steigt der Anteil der Personen, die an Weiterbildungsaktivitäten teilnehmen.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 16°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt mit Gewittern gewitterhaft
Basel 16°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 15°C 22°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen gewitterhaft
Bern 15°C 23°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass gewitterhaft
Luzern 16°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 17°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 18°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten