Schweizer Sieg in Alta Badia

publiziert: Sonntag, 21. Dez 2008 / 13:56 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Dez 2008 / 15:35 Uhr

Daniel Albrecht gewann den Weltcup-Riesenslalom in Alta Badia und kam zum zweiten Vollerfolg in diesem Winter.

Der Walliser ist damit nach enttäuschenden Leistungen zum Siegen zurückgekehrt. Didier Cuche, der nach dem ersten Lauf führte, wurde Fünfter.

Zuletzt hatte bei Daniel Albrecht nicht mehr allzu viel zusammen gepasst. In Beaver Creek, wo er zwölf Monate zuvor seine ersten zwei Weltcup-Sieg eingefahren hatte, war er im Super-G und im Riesenslalom ausgeschieden, in Val d'Isère gesellte sich der Nuller in der Super-Kombination dazu und hatte es im Riesenslalom lediglich zu Platz 15 gereicht.

Doch im Klassiker in Alta Badia kehrte Albrecht auf die oberste Stufe zurück und feierte nach seinem Triumph von Ende Oktober beim Prolog in Sölden seinen zweiten Sieg in dieser Saison (und den vierten insgesamt). Damit haben die Schweizer drei der bisherigen vier Riesenslaloms in diesem Winter gewonnen; in Val d'Isère hatte überraschend Carlo Janka die Nase vorn gehabt.

Zehnjährige Durststrecke beendet

Auf der Gran Risa in Alta Badia, zusammen mit dem Kuonisbärgli in Adelboden die schwierigste Riesenslalom-Strecke im Weltcup, beendete Albrecht eine zehn Jahre dauernde Durststrecke; 1998 hatte Michael von Grünigen als bislang letzter Schweizer gewonnen.

Nach dem ersten Durchgang hatte es aus Schweizer Sicht noch besser ausgesehen.

Didier Cuche, der das Klassement nach halbem Pensum vor Albrecht angeführt hatte, kam am Nachmittag nicht mehr ohne Fehler durch und rutschte in der Schlussrangliste in den 5. Rang ab - eine weitere Enttäuschung für den Neuenburger, der in den letzten Speed-Rennen in Val Gardena deutlich hinter den (eigenen) Erwartungen zurückgeblieben war.

Noch mehr Positionen büssten Carlo Janka und Marc Berthod ein. Die beiden Bündner, die nach dem ersten Lauf an der 6. beziehungsweise 9. Stelle gelegen hatten, mussten sich am Ende mit den Plätzen 15 und 22 bescheiden.

Zwei Aussenseiter auf dem Podium

Neben Albrecht standen zwei Fahrer auf dem Podium, die kaum einer auf der Rechnung hatte. Ivica Kostelic, der im Finale vom 12. auf den 2. Platz vorfuhr, sicherte sich im Riesenslalom seine erste Klassierung unter den ersten drei; der 8. Rang vor zwei Wochen in Beaver Creek war für den Bruder der zurückgetretenen Janica Kostelic bislang das höchste der Gefühle gewesen.

Der drittplatzierte Hannes Reichelt hat wohl im Februar auf der Olympia-Strecke in Whistler den «Riesen» für sich entschieden. In diesem Winter war der Salzburger aber noch nicht wunschgemäss auf Touren gekommen.

Resultate:

La Villa/Alta Badia (It). Weltcup-Riesenslalom der Männer: 1. Daniel Albrecht (Sz) 2:32,71. 2. Ivica Kostelic (Kro) 0,12 zurück. 3. Hannes Reichelt (Ö) 0,33. 4. Ted Ligety (USA) 0,45. 5. Didier Cuche (Sz) 0,49. 6. Jean-Baptiste Grange (Fr) 0,52. 7. Benjamin Raich (Ö) 0,57. 8. Aksel Lund Svindal (No) und Massimiliano Blardone (It) 0,77. 10. Thomas Fanara (Fr) 0,97. 11. Marcus Sandell (Fi) 1,12. 12. Marcel Hirscher (Ö) 1,13. 13. Cyprien Richard (Fr) 1,22. 14. Didier Défago (Sz) 1,41. 15. Carlo Janka (Sz) 1,46.

16. Peter Fill (It) 1,54. 17. Kjetil Jansrud (No) 1,55. 18. Manfred Mölgg (It) 1,75. 19. Romed Baumann (Ö) 1,81. 20. Joel Chenal (Fr) 2,01. 21. Thomas Mermillod Blondin (Fr) 2,06. 22. Marc Berthod (Sz) 2,16. 23. Philipp Schörghofer (Ö) 2,60. 24. Jake Zamansky (USA) 2,64. 25. Gauthier de Tessières (Fr) 2,68. 26. Jean-Philippe Roy (Ka) 2,92. - 26 der 30 Finalisten klassiert. - Ausgeschieden: Jukka Leino (Fi), Christoph Gruber (Ö), Mario Matt (Ö), Bode Miller (USA).

(fest/Si)

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