Schweizer Tierschutz: Petition für Stacheldrahtverbot
publiziert: Donnerstag, 13. Nov 2008 / 12:56 Uhr

Bern - Stacheldraht gefährdet Wild- und Nutztiere. Deshalb fordern der Schweizer Tierschutz (STS) und der Jagdverband RevierJagd Schweiz dessen Verbot und tierfreundliche Zaunsysteme.

Die Organisationen wollen ein Merkblatt zu tierfreundlichen Zaunsystemen herausgeben.
Die Organisationen wollen ein Merkblatt zu tierfreundlichen Zaunsystemen herausgeben.
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Mit einer Petition will der STS das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) aufrütteln. Statt Tiere zu schützen, können Weidezäune diese töten. Die Verletzungsgefahr durch die langen, spitzen Eisendorne sei für Weide- wie auch wilde Tiere gross, wie die beiden Organisationen mitteilten.

Oft gelänge es Rehen, Hirschen oder Gämsen gerade noch, sich wieder aus dem Stacheldraht zu befreien, um dann wegen der schweren Verletzungen qualvoll zu verenden. Auch Kühe könnten mit ihren empfindlichen Zitzen am Draht hängen bleiben und sich so schwer verheilende Wunden zuziehen.

Weidenetz- und Knotengitter gefährdeten Nutz- und Wildtiere ebenfalls, heisst es in der Mitteilung weiter. Tiere verhedderten sich rettungslos darin und kämpften dann stunden- oder tagelang mit dem Tod. Auch kleine Tiere wie Igel oder Amphibien könnten sich darin verhaken.

Tierfreundliche Zaunsysteme

Der STS lanciert deshalb eine Petition zu Handen des BVET für ein generelles Stacheldrahtverbot. Unterstützt wird der STS von Jägern des Verbandes RevierJagd Schweiz. Die Organisationen wollen gemeinsam ein Merkblatt zu tierfreundlichen Zaunsystemen herausgeben.

Wenn nun verschiedene Zaunsysteme kritisiert würden, gehe es nicht darum, die natur- oder tiergemässe Auslauf- und Weidehaltung anzuprangern. Es gebe aber beste Alternativen zu den bestehenden Systemen.

Der STS führte weiter aus, dass Stacheldrahtzäune gemäss der neuen Tierschutzverordnung für die Haltung von Lamas, Alpakas und Pferde mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren verboten würden. Die Verordnung ist seit dem 1. September 2008 in Kraft. Der STS kritisiert aber, dass die gefährlichen Zäune für die anderen Weidetiere weiterhin uneingeschränkt erlaubt seien.

(smw/sda)

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