Schweizer U17-Team an EM als Favorit gehandelt

publiziert: Donnerstag, 9. Mai 2002 / 12:55 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Mai 2002 / 15:00 Uhr

Taarstrup - Erstmals seit den Olympischen Spielen 1924 in Paris (0:3 gegen Uruguay) steht eine Schweizer Auswahl in einem Final eines offiziellen Turniers. Das U17-Team von Markus Frei spielt heute um 16.00 Uhr in Farum (Dä) gegen Frankreich und gilt als Favorit.

Der Kader der U17-Nati 2001/2002.
Der Kader der U17-Nati 2001/2002.
Zuversichtlich, aber nicht euphorisch steigt die Schweiz in den Final gegen Frankreich. Zum einen wurde die «équipe tricolore» im Gruppenspiel mit einer ersatzgeschwächten Formation 2:1 bezwungen, zum andern erreichte Frankreich den Final nur dank zwei Siegen im Penaltyschiessen über Deutschland und Spanien. Die Schweiz jedoch schlug Georgien im Viertel- und England im Halbfinal jeweils sicher 3:0.

In allen fünf EM-Spielen lag die Mannschaft von Trainer Frei spätestens bei Halbzeit in Führung und gab diese nicht mehr preis. «Wie wir auf einen Rückstand reagieren würden, weiss ich nicht. Ich möchte es nicht erfahren», sagt Frei. Die Stärken seines Teams sind bekannt. Sie liegen in der Organisation, der kompakten Abwehrkette (nur zwei Gegentore in fünf Spielen) sowie in der Ausgeglichenheit und der Effizienz im Angriff. Ein Rezept dagegen hat bisher kein anderes Team an der Endrunde in Dänemark gefunden.

In der Aufstellung wird es gegenüber dem Halbfinal gegen England kaum Änderungen geben. Die Idealformation scheint gefunden. Slavisa Dugic, einer von fünf Spielern jugoslawischer Abstammung, klagt zwar erneut über Muskelprobleme im Oberschenkel. Sonst sind alle fit. Bei Frankreich fällt Starstürmer Jimmy Briand verletzt aus.

Das Interesse der UEFA an der Schweiz und der Medienrummel aus der Heimat haben in den letzten Tagen dramatisch zugenommen. Lange Zeit kaum wahrgenommen, stiegen die 17-Jährigen ins Schaufenster der Sport-Öffentlichkeit. Ab Donnerstagmittag verordnete Frei seinen Spielern Presseverbot. Ansonsten hält der Frauenfelder an seinen Erfolgsrezepten und Ritualen fest. «Wir wollen spielen wie immer. Nur weil die Partie im Fernsehen gezeigt wird und etwas mehr Zuschauer im Stadion sind, dürfen wir nichts anders tun als bisher. Alle haben sich immer 100-prozentig in den Dienst des Kollektivs gestellt. Das ist auch im Final unsere Absicht. Entscheidend ist die Leistung, das Resultat ist deren Konsequenz», nennt Frei eine seiner Grundsätze.

U17-EM in Dänemark. Final in Farum: Schweiz - Frankreich (16.00 Uhr/live auf Eurosport).

Voraussichtliche Startformation der Schweiz: König (Aarau); Barnetta (St. Gallen), Siqueira-Barras (Lugano), Senderos (Servette), Bühler (Lausanne); Milosavac (Zürich), Iten (Grasshoppers), Burki (Zürich), Ziegler (Grasshoppers), Maksimovic (Young Boys); Schneuwly (Fribourg). - SR: Rosetti (It).

Spiel um Platz 3 in Gladsaxe (11.00 Uhr): England - Spanien.

(Peter Leuenberger/sda)

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