Schweizer Unternehmen für Bilaterale Abkommen mit EU
publiziert: Donnerstag, 27. Nov 2008 / 13:36 Uhr

Bern - Die Schweizer Unternehmen sind auf die Bilateralen Abkommen mit der EU angewiesen, ist das Wirtschaftskomitee für die Bilateralen überzeugt. An einer Medienkonferenz hat es sich für ein Ja an der Abstimmung vom 8. Februar stark gemacht.

Die Schweizer Wirtschaft ist auf Arbeitskräfte aus den EU- Ländern zwingend angewiesen.
Die Schweizer Wirtschaft ist auf Arbeitskräfte aus den EU- Ländern zwingend angewiesen.
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Der bilaterale Weg habe sich bewährt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien stabile Rahmenbedingungen und der ungehinderte Zugang zum grössten Exportmarkt von enormer Bedeutung. «Eine Kündigung der Bilateralen gefährde Arbeitsplätze und Wohlstand», schrieb das Wirtschaftskomitee in einem Communiqué.

Kein Lohndruck

So sei zum Beispiel auch die Bauwirtschaft vom Erfolg der Exportwirtschaft abhängig, wird Bauunternehmer Werner Messmer zitiert. Obschon über 60 Prozent des Personals auf Schweizer Baustellen einen ausländischen Pass besässen, stelle er keinen Lohndruck fest.

Dem Komitee schlossen sich nach eigenen Angaben bislang 250 Unternehmerinnen und Unternehmer an sowie unter anderem der Branchenverband der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie Swissmem und der Schweizerischer Baumeisterverband.

SVP ist umgeschwenkt

Zu einer Abstimmung über die Personenfreizügigkeit kommt es, weil die Junge SVP gegen den Willen ihrer Mutterpartei das Referendum gegen die Vorlage ergriffen hatte. Diese sieht eine Weiterführung und Ausdehnung der Abkommen auf Bulgarien und Rumänien vor.

Nach einem Meinungsumschwung empfiehlt nun auch der SVP-Parteivorstand ein Nein zur Vorlage. Am Samstag entscheiden die Delegierten der SVP Schweiz über die Parole.

(fest/sda)

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