Sorgenbarometer 2012

Schweizer fürchten Jobverlust am meisten

publiziert: Dienstag, 11. Dez 2012 / 09:44 Uhr
Die Arbeitslosigkeit ist die grösste Angst der Schweizer.
Die Arbeitslosigkeit ist die grösste Angst der Schweizer.

Zürich - Die Schweizerinnen und Schweizer blicken eigentlich optimistisch in die Zukunft. Von der Krise in Europa sind sie erstaunlich unbeeindruckt, wie der Sorgenbarometer 2012 der Credit Suisse zeigt. Dennoch ist Arbeitslosigkeit ihre grösste Angst.

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Die Mehrheit der Befragten schätzt die Schweizer Wirtschaftslage als robust ein. Ein Fünftel erwartet gar eine Verbesserung. Dieser Optimismus spiegle sich auch beim Privatkonsum, wie die Credit Suisse am Montag in ihrer Umfragenauswertung schreibt.

Die Arbeitslosigkeit landete in diesem Jahr trotzdem auf dem ersten Platz der Ängste und Sorgen. Die CS führt dies darauf zurück, dass ein hoher Beschäftigungsgrad als Voraussetzung für das Funktionieren der Schweiz angesehen wird.

Sorgen um Ausländeproblematik

Auf dem zweiten Platz der grössten Sorgen landete in diesem Jahr die Ausländerproblematik, zu der auch die Integration und die Personenfreizügigkeit gezählt werden.

Am dritthäufigsten sorgen sich die Schweizerinnen und Schweizer um ihre Altersvorsorge. Dabei sind es aber nicht die Jungen, die Bedenken äussern, sondern die aktuellen Bezüger, die offenbar Angst vor einschneidenden Kürzungen haben.

Neuer Nationalstolz

Trotz Sorgen und Ängste: Die meisten Schweizerinnen und Schweizer lieben ihr Land. 86 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, dass sie stolz auf ihre Heimat sind. Nur 11 Prozent waren nicht zufrieden mit der Schweiz, so wenige wie noch nie.

Dieser neue Nationalstolz gründet vor allem auf politischen Komponenten, in erster Linie der Neutralitiät und Eigenständigkeit des Landes. Alles in allem sind sich die Schweizerinnen und Schweizer wieder vermehrt der politischen Sonderlösungen bewusst und auch stolz darauf.

Der Sorgenbarometer der Credit Suisse wird seit 36 Jahren erhoben. Für die diesjährige Umfrage wurden vom Forschungsinstitut gfs.bern 1000 Stimmberechtigte aus allen Landesteilen befragt.

(bg/sda)

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