Schweizer sind vermehrt armeetauglich

publiziert: Freitag, 16. Feb 2007 / 15:10 Uhr

Bern - Im letzten Jahr sind deutlich mehr junge Schweizer und Schweizerinnen als militärdiensttauglich eingestuft worden als 2005. Die Tauglichkeitsrate stieg von 61,01 auf 64,57 Prozent.

Die Schweizer Armee rekrutierte letztes Jahr insgesamt 38 525 Stellungspflichtigte.
Die Schweizer Armee rekrutierte letztes Jahr insgesamt 38 525 Stellungspflichtigte.
Die Schweizer Armee rekrutierte letztes Jahr insgesamt 38 525 Stellungspflichtigte. Rund 1200 wurden vorerst zurückgestellt.

Von den restlichen wurden 64,57 Prozent als militärdienst- und 16,41 Prozent als schutzdiensttauglich erachtet.

19 Prozent, 2,5 Prozent weniger als 2005, kamen weder für den Militär- noch für den Schutzdienst in Frage.

Im Vergleich der Kantone weist Appenzell Innerrhoden mit 83,15 Prozent die höchste Militärdienst-Tauglichkeitsrate auf, gefolgt von den Kantonen Luzern (76,32) und Uri (75,83). Die tiefsten Tauglichkeitsraten wurden für die Kantone Jura (51,85), Zürich (52,47) und Basel (53,17) ermittelt.

Mehr Frauen im Dienst

Die Anzahl der Frauen nahm gemäss VBS-Angaben letztes Jahr weiter zu. 2006 liessen sich 198 Frauen freiwillig rekrutieren, 14 mehr als im Jahr zuvor. Davon waren 79,8 Prozent diensttauglich. 2005 waren 75,5 Prozent der Frauen als tauglich eingestuft worden.

30 Frauen, etwas weniger als 2005, entschieden sich, ihre Dienstzeit als Durchdiener zu leisten. Insgesamt wurden 2006 3485 Durchdiener rekrutiert. 2005 waren es 2741 gewesen und ein Jahr vorher 1660 Durchdiener.

Grosse Wirkung entfaltete die dreitägigen Rekrutierung mit gründlichen medizinischen und psychologischen Abklärungen. Dadurch kam es zu wesentlich weniger medizinischen Abgängen während der RS. Gegenüber früheren Jahren ging diese Zahl um 75 Prozent zurück.

(bert/sda)

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