Glückskette sammelt 20 Millionen

Schweizer spenden fleissig für Ostafrika

publiziert: Donnerstag, 11. Aug 2011 / 11:31 Uhr
Die Situation der Menschen am Horn von Afrika ist trotz internationaler Nothilfe sehr schwierig.
Die Situation der Menschen am Horn von Afrika ist trotz internationaler Nothilfe sehr schwierig.

Bern - Die Glückskette hat innerhalb eines Monats rund 20 Millionen Franken Spenden für Ostafrika erhalten. Neun Partnerhilfswerke leisten Nothilfe in der Region, wo Hungersnot und Dürre herrscht.

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Die Glückskette konnte am Donnerstag den Eingang von 19'838'627 Franken Spendengelder vermelden. Glückskette-Direktor Félix Bollmann äusserte sich gemäss Medienmitteilung sehr zufrieden mit dem Verlauf der Sammlung. Er sei beeindruckt von der grossen Solidarität der Schweizer Bevölkerung und hoffe, dass sie in den nächsten Wochen anhalte.

Die Situation der Menschen am Horn von Afrika sei trotz angelaufener internationaler Nothilfe weiterhin sehr schwierig. Täglich würden mehrere tausend Flüchtlinge aus dem Süden Somalias in den angrenzenden Ländern eintreffen, teilte die Glückskette weiter mit.

Aktive Partnerhilfswerke

Die Hilfsprojekte der Glückskette-Partner konzentrierten sich derzeit auf kurz- und mittelfristige Nothilfe. Sie verteilten unter anderem Lebensmittel, Kochutensilien und Wasser.

Zur Hilfe gehörten auch medizinischer Beistand, Versorgung von Nutztieren und vorsorgende Massnahmen wie der Bau und die Reparatur von Brunnen und Wasserspeichern sowie die Unterstützung durch Saatgut.

Folgende neun Partnerhilfswerke der Glückskette sind zurzeit in Kenia, Somalia inklusive Puntland, Somaliland und Äthiopien im Einsatz: ADRA, Ärzte ohne Grenzen-Schweiz, Caritas, Christoffel Blindenmission CBM, Handicap International, HEKS, Medair, das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und Terre des hommes - Kinderhilfe.

(nat/sda)

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