Mehrheit der Schweizer mit Leben zufrieden
Schweizer und Schweizerinnen: Zuversichtlich für das neue Jahr
publiziert: Sonntag, 26. Dez 2010 / 12:18 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 26. Dez 2010 / 12:42 Uhr
Jüngere und ältere Personen sind gleichermassen zufrieden mit ihrem Leben.
Jüngere und ältere Personen sind gleichermassen zufrieden mit ihrem Leben.

Bern - Eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist zufrieden mit ihrem Leben. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Isopublic. 77,5 Prozent der befragten Personen gaben ihrem Leben die Note 8, 9 oder die Höchstnote 10.

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Dabei zeigten sich gemäss der Zeitung «SonntagsBlick», welche die Umfrage in Auftrag gab, kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder Deutschschweiz und Westschweiz. Auch jüngere und ältere Personen sind gleichermassen zufrieden mit ihrem Leben. Die Tiefstnoten 1, 2 und 3 wurden nur von 1,3 Prozent der Befragten vergeben.

Im Durchschnitt bewerteten die Befragten ihr Leben mit der Note 8,29. Gemäss der Zeitung liegt die Schweiz mit diesem Wert im internationalen Vergleich auf dem Spitzenplatz - zusammen mit Dänemark. Deutschland kommt auf die Note 7,1, Italien auf 6,7, Frankreich auf 6,6.

Bei der internationalen Rangliste bezieht sich der «SonntagsBlick» auf Daten des niederländischen Glückforschers und Soziologen Ruut Veenhofen, der an der Erasmus Universität in Rotterdam lehrt.

Wirtschaftliche Unsicherheiten

Zuversichtlich blicken die Schweizerinnen und Schweizer auch ins neue Jahr. Dass sich die Situation in Familie, mit Freunden oder in der Liebe verschlechtert, glauben jeweils nur 2 Prozent oder weniger. Die Sicherheitslage im Land wird mehrheitlich (78%) als stabil vorausgesagt, eine Verschlechterung erwarten nur wenige (6%).

Etwas differenzierter zeigt sich das Bild in Bezug auf die berufliche Situation: Von den Befragten mit der niedrigsten Kaufkraft glaubt nur gut die Hälfte (54%), dass ihr Job sicher ist. Die Befragten mit der höchsten Kaufkraft hingegen stufen ihre Arbeitsstelle grossmehrheitlich als nicht gefährdet ein (81%).

Je weniger die Leute verdienen, desto stärker fühlen sie sich von der Arbeitslosigkeit bedroht. Auch nach Sprachregion betrachtet, ergeben sich Unterschiede. So halten die Deutschschweizer ihre Jobs für sicherer (77%) als die Romands (52%).

Das Meinungsforschungsinstitut Isopublic befragte zwischen dem 15. und 21. Dezember 2010 insgesamt 1001 Personen.

(asu/sda)

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