Schwule und Lesben feiern in Madrid und Wien

publiziert: Samstag, 4. Jul 2009 / 21:28 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Jul 2009 / 22:13 Uhr

Madrid/Wien - Mit einem bunten Umzug haben Zehntausende Homosexuelle in Madrid den Christopher Street Day gefeiert. Nach Angaben der Veranstalter kamen bis zu eine Million Menschen in die spanische Hauptstadt, um bei der Parade dabeizusein.

Die Teilnehmer in Madrid protestierten gegen die Diskriminierung von Homosexuellen an den Schulen.
Die Teilnehmer in Madrid protestierten gegen die Diskriminierung von Homosexuellen an den Schulen.
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Die Parade mit 31 fantasievoll geschmückten Karossen startete am Abend bei über 30 Grad Hitze am Platz der Unabhängigkeit im Zentrum Madrids.

Angeführt wurde der Marsch von der Gleichstellungs-Ministerin Bibiana Aído und den Vorsitzenden der beiden grossen Gewerkschaften CCOO und UGT.

Die Teilnehmer protestierten gegen die Diskriminierung von Homosexuellen an den Schulen.

Schwulen- und Lesbenverbände kritisierten zudem eine Verfassungsklage, mit der die konservative Opposition des Landes die Homo-Ehe abschaffen will. Diese war vor vier Jahren von der sozialistischen Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero eingeführt worden.

Schönes Wetter in Wien

Auch an der diesjährigen Wiener Regenbogenparade beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter am Nachmittag 100'000 Menschen.

Die Teilnehmer zogen in Leder, Latex und mit viel nackter Haut bei sommerlich-warmen Temperaturen über den Wiener Ring, der die historische Altstadt umschliesst. Mehrere Organisationen forderten ein Lebenspartnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Beziehungen.

Mit dem Christopher Street Day wird weltweit an die erste grosse Demonstration von Homosexuellen im Juni 1969 in New York erinnert. Spanien ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen gleichgeschlechtliche Paare nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren dürfen.

(bert/sda)

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