Schwule und Lesben paradieren durch Berlin
publiziert: Samstag, 19. Jun 2010 / 20:56 Uhr

Berlin - Schrille Parade als politisches Statement: Etwa 600'000 Menschen haben mit einem bunten Umzug zum Christopher Street Day für mehr Toleranz gegenüber homo- und transsexuellen Lebensweisen demonstriert. Ihr Motto lautete in diesem Jahr «Normal ist anders!».

Die Parade zog zum 32. Mal durch das Zentrum Berlins.
Die Parade zog zum 32. Mal durch das Zentrum Berlins.
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Mehr als 50 Wagen waren auf den Strassen unterwegs. In schrillen Kostümen und bunten Verkleidungen wurde ausgelassen zu lauter Techno-Musik gefeiert. Die Abschlusskundgebung fand erstmals am Brandenburger Tor statt.

Die Parade zog zum 32. Mal durch das Zentrum Berlins. Sie erinnert an einen Aufstand von Homosexuellen gegen Polizei-Razzien 1969 in der Christopher Street in New York.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit verurteilte, dass es immer noch «jeden Tag Diskriminierungen und Übergriffe» auf Homosexuelle gebe. «Solange das der Fall ist, muss man kämpfen», sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Auf der Abschlusskundgebung sprach Wowereit von einer «machtvollen, politischen Demonstration». In den vergangenen Jahrzehnten sei viel erreicht worden, aber es gebe auch noch viel zu tun. Als Beispiel nannte er die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Teilnehmer griffen auch die Fussball-WM als Thema auf. Vor dem Wagen von Deutschem Fussballbund und dem Verein Seitenwechsel, der sich für Gleichberechtigung lesbischer Frauen im Sport einsetzt, zeigten Fussballspielerinnen mit Papptafeln der Öffentlichkeit die «Pinke Karte».

(li/sda)

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