Seit 200 Jahren gehört Graubünden zur Eidgenossenschaft

publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2003 / 16:15 Uhr

Chur - Der Kanton Graubünden will an der Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft seine Vitalität präsentieren. Regierungspräsident Stefan Engler eröffnete das Jubiläumsjahr im Rätischen Museum in Chur.

Das schöne Schloss Tarasp im Unterengadin im Kanton Graubünden.
Das schöne Schloss Tarasp im Unterengadin im Kanton Graubünden.
Das Motto der Feier sei ein Nachfragen und Vordenken, sagte Engler. Diskutiert werden soll, was der Beitritt Graubündens zur Eidgenossenschaft gebracht habe. Die Bündnerinnen und Bündner sollten sich 2003 aber auch Gedanken über die Zukunft machen, über ihre idée suisse, erklärte Engler.

Ohne übertriebenen Patriotismus soll sich Graubünden der Schweiz als Kanton zeigen, der jung und fit geblieben ist. Ein grosses Volksfest im traditionellen Stil gibt es nicht, sondern vielmehr Plattformen für Begegnungen. Für ein Fest mit der grössten Bratwurst habe es keinen Platz, sagte Regierungsrat Claudio Lardi.

Seine Vitalität will der Alpenkanton mit fünf in sich abgeschlossenen Projekten demonstrieren, an denen - zumindest im Rahmenprogramm - auch die Bevölkerung teilnehmen kann. Wir wollen gemeinsam Geschichten gestalten und erleben, sagte der von der Regierung zum Mister Grischun ernannte Projektleiter Mariano Tschuor.

Im Projektreigen enthalten sind unter anderem ein offizieller Staatsakt mit Bundesrätin Ruth Metzler im kommenden Mai. Dazu kommen Diskussionsrunden, Kongresse und ein grosses Fest im Zürcher Hauptbahnhof, wo sich der Kanton Graubünden der Scheiz zum Geschenk machen will.

(bsk/sda)

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