Sepp Blatter hat einen neuen Generalsekretär

publiziert: Freitag, 28. Jun 2002 / 15:39 Uhr

Zürich - Sepp Blatter will nach den hässlichen Querelen der letzten Monate wieder Ruhe in die FIFA bringen. Blatter präsentiert auch einen Nachfolger für den zurückgetretenen Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen. Der neue heisst Urs Linsi.

Sepp Blatter.
Sepp Blatter.
Urs Linsi wird als Nachfolger von Michel Zen-Ruffinen interimistischer Generalsekretär der FIFA. Der 53-jährige Aargauer, Mitbegründer des Zofinger Duathlons, war seit drei Jahren Finanzchef der FIFA und Stellvertreter von Zen-Ruffinen.

Präsident Blatter hat sich 100 Tage Zeit ausbedungen, um die FIFA neu zu strukturieren. Für die neue Geschäftsführung fordert er ab sofort von allen Mitarbeitern wieder Disziplin und Ruhe. «Ich bin überzeugt, dass dies mit Linsi der Fall sein wird», sagte Blatter an einer Pressekonferenz in Yokohama.

Der in Zofingen wohnhafte Linsi trat am 1. Juli 1999 in die FIFA ein, nachdem er zuvor 23 Jahre bei der Credit Suisse als Filial-und Regionalleiter sowie im Management tätig war. Er hat an der Universität in St. Gallen Wirtschaft studiert, ist seit 21 Jahren verheiratet und Vater von 20- und 18-jährigen Söhnen sowie einer 15- jährigen Tochter.
Sportlich betätigte er sich als Fussballer in unteren Ligen und war auch Schiedsrichter. Später wechselte er zum Triathlon und war Organisator des Powerman in Zofingen.

Mit der WM 2002 endet auch die Amtszeit Zen-Ruffinens als Generalsekretär der FIFA. Nach vierjähriger Tätigkeit wird der Walliser am 4. Juli sein Büro am Hauptsitz auf dem Zürcher Sonnenberg räumen. Zen-Ruffinen hatte sich zu Jahresbeginn mit FIFA- Präsident Joseph Blatter überworfen und ihm in einem aufsehenerregenden Dossier ungetreue Amtsführung sowie Finanzmissbrauch vorgeworfen. Nachdem Blatter Ende Mai in Seoul für vier weitere Jahre wiedergewählt worden ist, löste das Exekutivkomitee wenige Tage später den Arbeitsvertrag mit dem aufmüpfigen Generalsekretär auf.

Konföderationencup 2003 in der Schweiz?

Von grosser Bedeutung für den Schweizer Fussball könnte der 23. September 2002 werden. An diesem Tag wird der Organisator des nächsten Konföderationencups bestimmt. Als Ausrichter für das Turnier, welches vom 18. bis 29. Juni 2003 ausgetragen wird, haben sich vier Bewerber angemeldet: Australien, Südafrika, die USA und Frankreich, das bereits angekündigt hat, den Anlass eventuell zusammen mit der Schweiz in Lyon und Genf durchführen zu wollen.

Als Teilnehmer sind bisher die Konföderationen-Meister Japan, Kamerun, Kolumbien, USA und Frankreich bekannt. Hinzu kommen der neue Weltmeister, der Gastgeber und der Ozeanien-Sieger, der erst noch in einem Playout ermittelt werden muss. Erhält Frankreich den Zuschlag als Gastgeber, wäre noch ein Platz frei, weil die Franzosen bereits als Europameister qualifiziert sind. Als Co- Gastgeber bekäme dann möglicherweise die Schweiz einen Startplatz.

(ba/sda)

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