Seraina Mischol ein sicherer Wert

publiziert: Sonntag, 16. Jan 2005 / 14:19 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Jan 2005 / 14:41 Uhr

Beim Langlauf-Weltcup in Nove Mesto (Tsch) hat der Sprinter Christoph Eigenmann mit dem 10. Platz seine Karriere-Bestleistung egalisiert. Seraina Mischol punktete sowohl am Samstag über 10 km Skating (27.) wie auch gestern Sonntag im Sprint (20.).

Seraina Mischol holte sich Weltcup-Punkte.
Seraina Mischol holte sich Weltcup-Punkte.
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Mit der 10. Zeit der Qualifikation stiess Christoph Eigenmann problemlos in die Viertelfinals vor. Dort lief er drei Viertel der Strecke souverän an der Spitze. Im einzigen namhaften Aufstieg setzte sich der Juniorenweltmeistr Johan Kjoelstad - der Norweger kam später im Fotofinish zu seinem ersten Weltcup-Triumph - deutlich ab. Eigenmanns Aussichten, in die Halbfinals vorzustossen, waren bis kurz vor dem Ziel intakt. Da verzeichnete der Toggenburger auf einer Eisblase einen Ausrutscher, und die Chance war dahin.

Vom Schweizer Sprint-Aufgebot war Eigenmann der einzige Athlet, der die Qualifikation überstand. Mit ihrem 20. Rang setzte Seraina Mischol indessen die Serie ihrer Weltcup-Punktegewinne fort, die sie bald einmal in die Reichweite der roten Gruppe der 30 weltbesten Langläuferinnen bringt. Die Davoserin hatte schon am Samstag ihre gute Verfassung und ihre Fortschritte bestätigt, indem sie als 27. ihr bestes Wetlcup-Ergebnis in einem Skatingrennen erzielte.

Rochat mit zu hohem Anfangstempo

Laurence Rochat hatte am Samstag ihrem hohen Anfangstempo Tribut gezollt und fiel deshalb noch aus den Weltcup-Punkterängen. Im Sprint liess sich die Westschweizerin als 27. wenigstens noch vier Zähler gutschreiben. Natascia Leonardi Cortesi (37.) gab ihr Weltcup-Debüt dieser Saison.

Das Mitglied der Bronze-Staffel von Salt Lake City war im Mai letzten Jahres von einer Zecke gebissen worden und es dauerte über zwei Monate, bis diese Ursache ihrer Beschwerden diagnostiziert wurde. Noch im vergangenen Oktober hätte die in Poschiavo wohnhafte Tessinerin keinen Fünfer darauf gewettet, dass sie in diesem Winter nochmals in den Weltcup zurückkehren würde.

Staffel in der zweiten Ranglistenhälfte

Die fünf Schweizer hatten sich über 15 km in der freien Technik allesamt mit Klassierungen in der zweiten Ranglistenhälfte begnügen. Gion Andrea Bundi (43.) verspürte schwere Beine, nachdem in in den letzten vier Wochen sehr intensiv trainiert hatte. Für Toni Livers (59.) und Thomas Frei (65.) ging es darum, sich mit den weltbesten Langläufern zu vergleichen.

Auf der mit Kunstschnee präprierten Strecke von 3,3 km Länge, was bei den fünf Runden der Männer zu einer Totaldistanz von 16,5 km führte, setzten sich die Skatingspezialisten durch. Vincent Vittoz hat dank spezifischem Training in der klassischen Technik zwar erhebliche Fortschritte erzielt. Auf der schweren Loipe zahlte sich die Taktik des Franzosen aus, seine Kräfte zu Beginn für die zweite Distanzhälfte zu schonen.

Hoffmann mit Spitzenergebnis

Bei seinen gelegentlichen Auftritten im Weltcup gelang Christian Hoffmann (Ö) mit seinem 2. Platz erstmals in dieser Saison ein Spitzenergebnis. Tobias Angerer (De, 3.) schaffte es erstmals in diesem Winter aufs Podest. Seine wie auch René Sommerfeldts Klassierung (5.) übertünchte die Niederlage von Axel Teichmann. Mit für einmal nicht optimal präparierten Ski musste sich der Weltcup-Leader mit dem 24. Platz bescheiden.

Bei den Frauen konnten die 22 000 Zuschauer den Triumph ihrer Katerina Neumannova feiern. Diesen Sieg, so meinte die Tschechin, stufe sie von der Bedeutung her gleich hinter ihren Medaillengewinnen bei Olympia und Weltmeisterschaften ein. Mit ihrem 2. Rang erzielte Marit Björgen ihr bestes Weltcup-Ergebnis in einem Skatingrennen. Im Sprint feierte die Norwegerin gestern Sonntag einen überlegenen Sieg. In dieser Disziplin ist die Weltmeisterin seit nunmehr anderthalb Jahren ungeschlagen.

(Toni Nötzli, Nove Mesto/Si)

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