Serbiens Sozialisten stimmen Regierung mit Tadic zu

publiziert: Montag, 23. Jun 2008 / 23:19 Uhr

Belgrad - Rund sechs Wochen nach der vorgezogenen Parlamentswahl in Serbien erhält das Land eine neue Regierung. Die Sozialisten (SPS) stimmten einer Koalition mit den Parteien der Pro-Europäer unter Führung von Staatschef Boris Tadic zu.

Der SPS-Vorsitzende Ivica Dacic koaliert nun mit der pro-europäischen Partei von Boris Tadic.
Der SPS-Vorsitzende Ivica Dacic koaliert nun mit der pro-europäischen Partei von Boris Tadic.
Dies erklärte der Vorsitzende der Partei des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, Ivica Dacic. Die Parteispitze habe ein entsprechendes Angebot von Tadic angenommen. Damit ist der Weg frei für eine Regierungskoalition der beiden seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten bitter verfeindeten politischen Lager.

Da es schon weitgehende Absprachen geben soll, dürfte die formelle Regierungsbildung eine Frage von wenigen Tagen sein, berichteten die Medien des Landes übereinstimmend. Schon an diesem Dienstag soll das Parlament zusammenkommen.

Die Regimepartei SPS hatte unter dem fast diktatorisch regierenden Parteigründer Milosevic die DS-Partei des 2003 ermordeten Regierungschef Zoran Djindjic bekämpft. Dabei wurde nicht nur auf die Polizei und die Armee samt Panzern, sondern auch auf politische Morde und eine willfährige Justiz zurückgegriffen.

Djindjic hatte im Oktober 2000 einen Volksaufstand angeführt, mit dem Milosevic entmachtet wurde. Im folgenden Jahr hatte er Milosevic an das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausliefern lassen, wo er später an einem Herzinfarkt gestorben war.

Tadic hatte als Nachfolger von Djindjic die Partei von allen Widersachern gesäubert und die DS vollständig auf sich ausgerichtet. Vor zwei Wochen hatte er eine «nationale Versöhnung» zwischen den traditionellen politischen Gegnern angeregt.

(fest/sda)

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