Gegenteilige Studien

Sex doch wichtiger als Facebook

publiziert: Montag, 19. Nov 2012 / 13:07 Uhr / aktualisiert: Montag, 19. Nov 2012 / 14:08 Uhr
Facebook anstatt Sex ist ungesund
Facebook anstatt Sex ist ungesund

Aktuelle Studie widerlegt vorherige Untersuchungen.

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Sex ist wichtiger als Facebook. Diese Erkenntnis scheint für manch einer nicht ganz überraschend zu sein, aber einige vorherige Studien, wie unter anderem der University of Chicago Booth School of Business, hatten das Gegenteil belegt.

Eine aktuelle Studie der University of Canterbury hat ergeben, dass jedoch Sex die schönste Aktivität für Menschen darstellt und wichtiger als das Checken des Facebook-Profils ist.

Kritische Reflexion gegenteiliger Studien

«Die vorhergehenden Studien, die belegt haben, dass Facebook wichtiger als Sex ist, müssen in Hinsicht auf ihre methodische Durchführung kritisch betrachtet werden», erläutert der Sexualtherapeut Richard L. Fellner. Es gäbe demnach viele populistische Studien, durch die lediglich Aufmerksamkeit auf das jeweilige Institut gezogen werden soll und deren Ergebnisse nicht glaubwürdig seien.

«Ich sehe dieses aktuelle Ergebnis als ein gesundes und normales Verhalten», führt der Experte aus. «Es kann natürlich auch lustvoll und schön sein, sich mit Bekannten über Social-Media-Portale auszutauschen, mit denen man sonst keine Möglichkeit zur Kontaktpflege hat. Eine persönliche Kommunikation und Berührung zählen jedoch zu den üblichen Bedürfnissen der Menschen», so Fellner.

Facebook als Ersatz für Sex ungesund

«Personen, die bestimmte Technologien krankhaft nutzen, weisen ein schwer neurotisches Verhalten auf», erklärt der Sexualtherapeut. Es gäbe Menschen, die ein abhängiges Verhalten in Bezug auf Technologien oder Social-Media-Nutzung entwickeln, was in weiterer Folge unter anderem zu sozialer Isolation oder Gefährdung von Beziehungen führen könne.

Manche Personen seien überaus anfällig für diese Art von intensiver Internet-Nutzung, wobei sie sich unbewusst sozial zurückziehen und persönliche Beziehungen abreissen lassen. «Ein Missbrauch solcher Plattformen ist nicht ausgeschlossen», so Fellner. Diesen Gebrauch jedoch als Ersatz für Sex zu nutzen, sei ungesund.

(alb/pte)

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