'Sie haben sackstark auf mich serviert'

publiziert: Montag, 27. Jun 2005 / 08:30 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Jun 2005 / 09:55 Uhr

Kurz nach der Niederlage im WM-Final waren Sascha Heyer/Paul Laciga verständlicherweise enttäuscht. Schon bald darauf kehrte aber das Lachen ins Gesicht der Sunnyboys zurück.

Sascha Heyer (r.) und Paul Laciga (l.) mit ihren Medaillen.
Sascha Heyer (r.) und Paul Laciga (l.) mit ihren Medaillen.
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Sascha Heyer, es hat nicht ganz zur Goldmedaille gereicht. War der Knackpunkt, dass Ihr den ersten Satz nicht gewonnen habt?

Sascha Heyer: "Der Knackpunkt war, dass die Brasilianer, vor allem Marcio Araujo, ab jenem Zeitpunkt sackstark auf mich serviert und mich damit unter Druck gesetzt haben. Er hatte viel Drall in den Bällen, das war sehr schwierig. Und wenn mir einmal eine Annahme gelungen ist, dann hat Paul gut zugestellt, aber dann stand jeweils eine Wand am Netz (Blockspieler Fabio Magalhaes ist 204 cm lang und damit noch einen Zentimeter länger als Heyer, Red.)."

Sind Sie nach dieser Niederlage enttäuscht?

Ja, auf jeden Fall und zwar, weil wir nicht so gut gespielt haben, wie wir dies können. Man kann verlieren, aber doch anständig spielen. Wenigstens haben wir im ersten Satz gezeigt, was wir können."

Insgesamt haben Sie aber ein hervorragendes Turnier hinter sich: Sie werden mit etwas Abstand sicher sagen können, dass Sie Silber gewonnen und nicht Gold verloren haben.

Sicher. Es war ein super Turnier. Der Sieg über Heuscher/Kobel war für unser Selbstvertrauen sehr wichtig, dann sind wir ohne Satzverlust durchs Verlierer-Tableau marschiert und im Halbfinal haben wir die Deutschen vor 8000 Zuschauern geschlagen.

Sie haben nun als neuformiertes Team für den ersten grossen Schweizer Exploit des Jahres gesorgt. Was dürfen wir in Zukunft von ihnen erwarten, weitere Exploits oder konstante Ergebnisse?

Hoffentlich beides. Mit den Plätzen 9, 9, 5 und 2 sind wir in diesem Jahr sehr konstant. Und wir haben auch klare Fortschritte gemacht. Noch in Zürich hatten wir beispielsweise gegen Heuscher/Kobel klar 0:2 verloren. Wir sind sicher auf dem richtigen Weg.

(Marco Keller und Stefan Baumgartner, Berlin/Si)

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