Simon Ammann strotzt vor Selbstvertrauen

Simon Ammann: «Ich werde die Tournee gewinnen»

publiziert: Dienstag, 28. Dez 2010 / 07:53 Uhr
Ist sich sehr sicher: Simon Ammann.
Ist sich sehr sicher: Simon Ammann.

Der Olympiasieger Simon Ammann überraschte im Vorfeld der Vierschanzentournee mit einer klaren Aussage: «Ich werde die Tournee gewinnen.»

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Nach diesem Satz herrschte im kleinen Raum mit den Schweizer Medienschaffenden für kurze Zeit Ruhe. Auf die Nachfrage, ob er nicht gemeint habe, er wolle die Tournee gewinnen, wiederholte der Schweizer Sportler des Jahres seine Zielsetzung. Für den Toggenburger gibt es bei der heute mit der Qualifikation in Oberstdorf beginnenden Tournee nur den Sieg oder die Niederlage.

Eine solch klare Aussage hat im Skisprungsport Seltenheitswert. Ammanns Statement wirkte weder überheblich noch war es in erster Linie eine Kampfansage an die Konkurrenz. Vielmehr ist seine Formulierung konsequent und widerspiegelt die professionelle Einstellung. Der Toggenburger deklarierte die Vierschanzentournee bereits im Sommer als wichtigstes Saisonziel. Er weiss, dass er die Fähigkeiten zum Sieg besitzt. Und wenn ein Skispringer abgesehen vom Wintersportklassiker über die Neujahrstage alles gewonnen hat, dann wird die Zielsetzung automatisch eindimensional.

Vom österreichischen Favoriten Thomas Morgenstern wurden andere Töne angeschlagen. «Ich freue mich sehr, wieder da zu sein, es ist etwas sehr Spezielles für mich. Als Favorit hierherzukommen, ist eine grosse Ehre», sagte der Weltcupleader. «Es sind für mich vier normale Weltcupspringen, und am Schluss steht eine Gesamtwertung auf dem Papier.» Über einen möglichen Gesamtsieg spekulierte der Kärtner, dem der Tourneesieg ebenfalls noch fehlt, nicht. Er wolle sich nicht von ergebnisorientiertem Denken treiben lassen.

Bezüglich der Materialfrage blieb Ammann hingegen wortkarg und betonte vielmehr, dass er am Schanzentisch seine Kraft, Schnelligkeit und Präszision ausspielen müsse. Er dürfte von Beginn an die Bindung mit dem gekrümmten Stab, die gegenüber letzter Saison leicht verfeinert wurde, einsetzen.

(sl/Si)

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vermutlich
ist Ihre Frage bereits die Antwort.
Weil er sich mit dieser Aussage unter Druck setzen will.
gewagte Ansage
Die bisherigen Leistungen sind unbestritten toll, ja sogar super. Ich habe mich sehr gefreut, in welch unbeschwerter Art und Weise dieser Sportler seine grossen Siege ersprungen hat. Ich frage mich nur, weshalb er sich mit dieser Aussage selbst unter Druck setzt und dies öffentlich kommuniziert? Gemessen an den jüngsten Resultaten in Engelberg ist diese Ansage jedenfalls sehr gewagt.
ähem, reusper...
nun wie soll ich es sagen BigBrother? Anders als beim Huhn und dem Ei, wo sich die Gelehrten immer noch streiten welches nun auf welches folgt, ist bei Simon Ammann die Ausganglage anders. Die grossen Taten sind vollbracht. Gemessen an diesen sind die Worte garnicht so gross.

Ich finde es auf jeden Fall sympathisch, das auch die Schweiz immer wieder einige Sportler hat, die nicht hinten anstehen und warten, dass sie auch mal dran kommen.
Der Wettbewerb findet auf der Schanze statt
Den grossen Worten müssen nun Taten folgen. Dies gilt auch für den Schweizer Sportler des Jahres!
.
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Simon Ammann gehört nächste Saison als einziger Schweizer der Nationalmannschaft an.
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