Sinkende Zinsen und steigende Prämien bei der zweiten Säule

publiziert: Freitag, 2. Jan 2004 / 09:00 Uhr

Bern - Am 1. Januar sind die neuen Bestimmungen zur beruflichen Vorsorge in Kraft getreten. Im obligatorischen Bereich sinkt der Minimalzinssatz auf den Altersguthaben von 3,25 auf 2,25 Prozent. Für die Versicherten bedeutet dies kleinere Renten.

Sinkende Renten und steigende Prämien machen vor allem älteren Leuten das Leben schwer.
Sinkende Renten und steigende Prämien machen vor allem älteren Leuten das Leben schwer.
Teuerungsbereinigt sei aber nicht von einem Verlust zu rechnen, sagt Colette Nova, Sekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB). Weil die Teuerung und der Lohnanstieg unter 2,25 Prozent liege, bleibe die Kaufkraft der Renten erhalten.

Schmerzlicher dürfte für die bei den Sammelstiftungen Versicherten die Einführung des so genannten Winterthur-Modells sein: Im überobligatorischen Bereich senken sieben Lebensversicherer auf Anfang 2004 den Umwandlungssatz für neue Verträge; neben der Winterthur sind dies etwa die Bâloise, die Zürich und Helvetia Patria.

Von der Massnahme dürften fast die Hälfte der Versicherten betroffen sein. Anders als für die Sammelstiftungen, die von einem Lebensversicherer abhängen, ist für die autonomen Pensionskassen eine Senkung des Umwandlungssatzes im Moment kein Thema, wie Gregor Ruh vom Schweizerischen Pensionskassenverband (ASIP) sagt.

Im obligatorischen Bereich sinkt der Umwandlungssatz schrittweise von 7,2 auf 6,8 Prozent. Anders als im überobligatorischen Bereich gilt diese Bestimmung für alle Versicherten mit der Inkraftsetzung der ersten BVG-Revision im Jahr 2005.

Nicht nur sinkende Renten müssen die Versicherten verdauen, sondern auch noch steigende Prämien: Bei den Sammelstiftungen steigen sie um durchschnittlich 10 Prozent. Auch die autonomen Pensionskassen stehen dabei nicht zurück. Bei der beruflichen Vorsorge werden damit im neuen Jahr die Mehrzahl der Versicherten zur Kasse gebeten.

(rr/sda)

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