Ski alpin: Meissnitzers Leidensweg

publiziert: Sonntag, 4. Jan 2004 / 16:02 Uhr

Viereinhalb Jahre nach ihrem letzten Sieg hat Alexandra Meissnitzer im Super-G in Megève (Fr) ihren zwölften Weltcup-Erfolg geholt. Renate Götschl (2.) und Michaela Dorfmeister (3.) vervollständigten den österreichischen Dreifach-Triumph.

Alexandra Meissnitzer schwimmt wieder oben auf.
Alexandra Meissnitzer schwimmt wieder oben auf.
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Alexandra Meissnitzer musste ihren zwölften Weltcup-Sieg lange erdauern: Seit ihrem Triumph in der Abfahrt in der Sierra Nevada am 10. März 1999 stand die Salzburgerin nie mehr zuoberst auf dem Podium.

Der Karriere-Einschnitt der Gesamtweltcup-Siegerin der Saison 1998/99 (acht Saisonsiege) und Doppel-Weltmeisterin von Vail (Super-G und Riesenslalom) erfolgte am 22. November des gleichen Jahres, als sie sich im Training in Lake Louise schwer am Meniskus und diversen Bändern des linken Knies verletzte.

"Vor allem in der Rehabilitation lief es mir nicht wie gewünscht", so Meissnitzer, die bis im vergangenen Herbst immer wieder über grosse Knieschmerzen klagte. Doch auch jetzt nimmt die 30-Jährige jeden Abend noch das schmerz- und entzündungshemmende Mittel Voltaren.

Aufwärtstrend

In der vergangenen Saison deutete Meissnitzer als Achte im Gesamtweltcup (vier Podestplätze im Super-G und Riesenslalom) sowie mit Abfahrtssilber an den Weltmeisterschaften in St. Moritz ihren Aufwärtstrend an.

"Ich habe immer daran geglaubt, dass ich wieder gewinnen kann, sonst hätte ich ja aufhören müssen. Dieser Sieg ist mir eine grosse Genugtuung. Doch es dauerte nun doch schier unglaublich lange, bis er mir gelang...", sagte die Siegerin.

Gleiche Reihenfolge

Meissnitzer distanzierte ihre Teamkolleginnen Renate Götschl und Michaela Dorfmeister um 21, respektive 42 Hundertstel. In der genau gleichen Reihenfolge stand diese Trio im Super-G schon einmal auf dem Podest: 1999 an den WM in Vail.

Im Weltcup hatten die drei Österreicherinnen vor fast neun Jahren in St. Anton in der Abfahrt für den letzten Dreifacherfolg der Austria-Frauen gesorgt, mit Dorfmeister als Siegerin vor Meissnitzer und Götschl.

Frauen. Super-G (nach 2 von 8 Rennen): 1. Renate Götschl (Ö) 180. 2. Michaela Dorfmeister (Ö) 140. 3. Hilde Gerg (De) 105. 4. Alexandra Meissnitzer (Ö) 103. 5. Kirsten Clark (USA) 90. 6. Carole Montillet (Fr) 82. 7. Ingrid Jacquemod (Fr) und Mélanie Suchet (Fr) 46. 9. Nadia Styger (Sz) 45. 10. Caroline Lalive (USA) und Katja Wirth (Ö) 42. 12. Martina Lechner (Ö) und Magda Mattel (Fr) 40. 14. Chimene Alcott (Gb) 38. 15. Silvia Berger (Ö) 32.

Ferner 21. Catherine Borghi und Tanja Pieren 20. 23. Martina Schild 18. 27. Ella Alpiger 15. 40. Sylviane Berthod 4. 42. Fränzi Aufdenblatten 3.

Gesamtwertung (nach 13 von 35 Wertungen): 1. Anja Pärson (Sd) 639. 2. Nicole Hosp (Ö) 500. 3. Renate Götschl (Ö) 466. 4. Carole Montillet (Fr) 372. 5. Martina Ertl (De) 346. 6. Alexandra Meissnitzer (Ö) 330. 7. Michaela Dorfmeister (Ö) 313. 8. Hilde Gerg (De) 310. 9. Tanja Poutiainen (Fi) 276. 10. Kirsten Clark (USA) 257. 11. Sonja Nef (Sz) 231. 12. Anna Ottosson (Sd) 193. 13. Elisabeth Görgl (Ö) und Denise Karbon (It) 184. 15. Marlies Schild (Ö) 173.

Ferner 19. Nadia Styger 136. 24. Marlies Oester 111. 27. Catherine Borghi 101. 31. Sylviane Berthod 86. 44. Fränzi Aufdenblatten 68. 51. Martina Schild 58. 66. Corina Grünenfelder 33. 70. Lilian Kummer 29. 75. Ella Alpiger 22. 76. Tanja Pieren 20.

(bsk/Si)

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