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Ski nordisch: Ahonen gewinnt Vierschanzentournee

publiziert: Montag, 6. Jan 2003 / 19:00 Uhr

(Si) Der Finne Janne Ahonen hat sich am Dreikönigstag selbst zum König gemacht. Mit Rang 4 beim abschliessenden Springen in Bischofshofen (Ö) sicherte er sich zum zweiten Mal nach 1998/99 den Sieg in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee.

Janne Ahonen macht sich am Dreikönigstag selber zum König.
Janne Ahonen macht sich am Dreikönigstag selber zum König.
Dem finnischen Innsbruck-Sieger genügte in der letzten Konkurrenz im letzten Umgang ein Sicherheitssprung auf 123,5 m, um den Sieg mit 23,6 Zählern Vorsprung auf Titelverteidiger Sven Hannawald sicher zu stellen. Nach dem ersten Durchgang hatte der 25-Jährige aus Lahti trotz schlechteren Windverhältnissen den Vorsprung auf Hannawald auf umgerechnet 17 Meter vorentscheidend ausgebaut. Ahonen, der zugleich die Weltcupführung von Martin Höllwarth (Ö) übernahm, zeigte seit dem Sturz in Garmisch-Partenkirchen keine Anzeichen von Schwäche mehr.

"Dieser Gesamtsieg bedeutet mit mehr als jener vor vier Jahren", erklärte der für einmal nicht ganz so wortkarge Finne. Einerseits weil er nun schon zur älteren Garde zähle, andererseits weil er mit dem Sieg in Innsbruck auch ein Springen gewonnen habe.

Sieg trotz Sturz

Ahonen ist der erste Sieger seit 39 Jahren, der trotz eines Sturzes der Sieg in der Gesamtwertung gelang. Zuvor war dies nur seinem Landsmann Veikko Kankkonen (1964) und Helmut Recknagel (De/1958/1959) gelungen.

Der Finne ist zweifelsohne ein würdiger Sieger. Als Einziger hat er in sämtlichen Springen der Saison die Top-Ten erreicht. Seine Konstanz brachte ihm mit den Rängen 3 (Oberstdorf), 5 (Garmisch-Partenkirchen/trotz Sturz), 1 (Innsbruck) und 4 (Bischofshofen) verdient den Tourneesieg. "Janne springt derzeit am stabilsten", zollte ihm auch Titelverteidiger Hannawald Respekt.

Den Tagessieg auf der WM-Schanze von 1999 holte sich mit 0,7 Punkten Vorsprung auf Hannawald der Norweger Björn Einar Romören, der sich von Rang acht mit 130,5 m noch an die Spitze hievte. Die nach dem ersten Durchgang führenden Österreicher Florian Liegl (Tagesbestweite mit 133,5) und Thomas Morgenstern fielen weit zurück.

Durchzogene Schweizer Bilanz

Die Ränge 47 und 48 von Simon Ammann und Andreas Küttel in Bischofshofen passten ins mehrheitlich triste Bild, das die Schweizer Springer während der Tournee abgaben. Der 6. Rang des Doppel-Olympiasiegers in Garmisch-Partenkirchen (De) bildete den einzigen Lichtblick. Ohne das K.o.-System hätten die Schützlinge von Trainer Bernie Schödler bloss einen Finalplatz und nicht deren vier erreicht.

"Die Bilanz fällt durchzogen aus", gab der Trainer des Jahres 2002 unumwunden zu. Von einer gehässigen Stimmung im Team wollte der Bündner allerdings nichts wissen. Es liege in der Natur der Sache, dass es bei der Analyse von schlechten Resultaten nicht nur lustig zu und her gehe. "Aber wir arbeiten nach wie vor konstruktiv."

Die Gründe für die Baisse im Schweizer Team mögen vielschichtig sein, doch das Hauptübel liegt wohl im Speedbereich. Wenn Ammann in Bischofshofen in der Anlaufspur 3,5 (!) km/h auf Ahonen verliert, ist die Niederlage schon vor dem Absprung Tatsache. Auch die Explosivität am Tisch -- gerade in Bischofshofen ist wegen des weit vorgelagerten Vorbaus ein kraftvoller Absprung wichtig -- scheint nicht zu den Schweizer Stärken zu zählen.

"Ich freue mich nun auf die wettkampffreie Zeit", erklärte Ammann. Die Schweizer lassen das kommende Weltcup-Wochenende in Liberec (Tsch) aus und nehmen nach einigen Tagen Pause einen kleinen Neuaufbau in Angriff. Die Hoffnung auf eine Wende zum Guten bleibt bestehen. Rang 6 in Garmisch-Partenkirchen hat gezeigt, dass es doch noch klappen kann mit Spitzenresultaten.

(pt/sda)

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