Ski nordisch: Marit Björgen siegte, Gabriella Paruzzi lachte

publiziert: Freitag, 5. Mrz 2004 / 20:36 Uhr

Lahti (Fi) - Im Langlauf-Weltcup hat Marit Björgen (No) in Lahti (Fi) ihren sechsten Saisonerfolg im Sprint gefeiert. Aber auch Gabriella Paruzzi fand Grund zum Lachen. Die Italienerin erreichte den 2. Platz und verteidigte so ihre Weltcup-Führung.

Marit Björgen gewann das Rennen, liegt aber in der Gesamtwertung weiterhin zurück.
Marit Björgen gewann das Rennen, liegt aber in der Gesamtwertung weiterhin zurück.
Vor dem letzten noch ausstehenden Sprint und zwei Distanzrennen beträgt Paruzzis Vorsprung noch 59 Punkte. "Mit ihrem 2. Platz ist ihr ein guter Zug gelungen", meinte Björgen mit einer leichten Resignation in der Stimme. "Mir reicht am Schluss ein einziger Zähler", konterte Paruzzi.

Bei den Männern sicherte sich René Sommerfeldt kampflos den Weltcup-Gesamtsieg. Als 28. der Qualifikation konnte er sich lediglich drei bescheidene Zähler gutschreiben lassen.

Weil aber sein letzter Herausforderer, Mathias Fredriksson, wegen Erkrankung Forfait erklärte und voraussichtlich auch morgen Sonntag über 15 km nicht antreten wird, konnte sich Sommerfeldt vorzeitig über den Gewinn der grossen Kristallkugel freuen.

In der Geschichte des seit 1981 offiziellen Weltcups ist der 32-jährige Athlet der erste Deutsche, der die Dauerserie für sich entschied. Auch am Ende des Winters 1999/2000 trug der Gesamtsieger einen deutschen Namen, doch der Bayer Johann Mühlegg startete damals für Spanien. Sprint-Sieger in Lahti wurde Weltmeister Thobias Fredriksson (Sd), der im Weltcup seinen zweiten Saisonserfolg feierte.

Dem Schweizer Trio blieben nur die Brosamen. Peter von Allmen konnte sich als 25. immerhin sechs Weltcup-Zähler gutschreiben lassen. Seraina Mischol (43.) und Christoph Eigenmann (45.) blieben ausserhalb der Punkteränge.

Langlauf-Weltcup Lahti (Fi). Langlauf-Weltcup. Sprint (freie Technik).
Männer: 1. Thobias Fredriksson (Sd). 2. Mikael Oestberg (Sd). 3. Jörgen Brink (Sd). 4. Haavard Bjerkeli (No). 5. Peter Larsson (Sd). 6. Trond Iversen (No). 7. Renato Pasini (It). 8. Jens Arne Svartedal (No). -- Nicht für die Viertelfinals der 16 besten Athleten qualifiziert: 22. Cristian Zorzi (It). 25. Peter von Allmen (Sz). 28. René Sommerfeldt (De). 45. Christoph Eigenmann (Sz). 46. Martin Koukal (Tsch). -- 86 klassiert. Nicht gestartet: Mathias Fredriksson (Sd).

Gesamt-Weltcup (22/25): 1. Sommerfeldt 836. 2. Mathias Fredriksson 596. 3. Tobias Angerer (De) 586. 4. Axel Teichmann (De) 502. 5. Svartedal 483. 6. Andrus Veerpalu (Est) 579. -- Ferner die Schweizer: 29. Reto Burgermeister 170. 48. Markus Hasler (Lie) 105. 76. Von Allmen 40. 112. Gion Andrea Bundi 15. 115. Wilhelm Aschwanden 13. 134. Christian Stebler 6. -- 143 klassiert.

Sprint-Weltcup (7/8): 1. Thobias Fredriksson 390. 2. Bjerkeli 311. 3. Svartedal 301. 4. Tor Arne Hetland (No) 205. 5. Larsson 265. 6. Jon Kristian Dahl (No) 228. -- Ferner: 36. Von Allmen 40. -- 66 klassiert.

Frauen: 1. Marit Björgen (No). 2. Gabriella Paruzzi (It). 3. Anna Dahlberg (Sd). 4. Beckie Scott (Ka). 5. Christina Kelder (It). 6. Katerina Neumannova (Tsch). 7. Kirsi Perälä (Fi). 8. Pirjo Manninen (Fi). -- Nicht für die Viertelfinals der 16 besten Athletinnen qualifiziert: 18. Evi Sachenbacher (De). 22. Claudia Künzel (De). 33. Julia Tschepalowa (Russ). 43. Seraina Mischol (Sz). -- 59 klassiert.

Gesamt-Weltcup (22/25): 1. Paruzzi 1074. 2. Björgen 1025. 3. Walentina Schewschenko (Ukr) 888. 4. Kristina Smigun (Est) 843. 5. Pedersen 739. 6. Virpi Kuitunen (Fi) 715. -- Ferner die Schweizerinnen: 49. Laurence Rochat 72. 76. Mischol 13. 77. Natascia Leonardi Cortesi 13. 91. Andrea Huber 4. -- 100 klassiert.

Sprint-Weltcup (7/8): 1. Björgen 645. 2. Dahlberg 323. 3. Paruzzi 313. 4. Kuitunen 292. 5. Elina Hietamäki (Fi) 208. 6. Manuela Henkel (De) 189. -- Ferner: 49. Mischol 13. 57. Huber 4. -- 61 klassiert.

(bsk/Si)

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