Ski nordisch: Weltcup Kombination in Kuusamo
publiziert: Freitag, 29. Nov 2002 / 16:04 Uhr

(Si) Mit der weitaus besten Leistung auf der Loipe hat Hannu Manninen (Fi) zum Saisonauftakt der Kombinierer in Kuusamo (Fi) seinen 13. Weltcupsieg heraus gelaufen. Als bester Schweizer kam Andreas Hurschler auf Platz 19.

Die arktische Temperatur von minus 22 Grad hatte die Jury veranlasst, den Normalwettkampf abzusagen und statt dessen einen Sprint durchzuführen. "Es war an der Grenze. In einer solchen Kälte bin ich noch nie gelaufen", sagte Hurschler. Wer die Athleten beim "Auftauen" in der Garderobe sah, dem erschien das Eingehen derartiger gesundheitlicher Risiken sinnlos. Im Langlauf ist das Reglement eindeutiger: Minus 20 Grad gelten als Grenzwert; ist es kälter, werden keine Wettkämpfe durchgeführt.

Mit seinem Einsatz auf der Loipe sei er zufrieden, meinte Hurschler, und im Springen sei ihm der beste Sprung ebenfalls im Wettkampf gelungen. Auf der grossen Schanze hätten sich halt kleine Fehler extrem ausgewirkt. Der Innerschweizer hatte nach dem Springen den 35. Platz belegt und den 7,5-km-Langlauf mit 1:42,2 Rückstand in Angriff genommen. Auf der durch die Kälte stumpfen Loipe wartete Hurschler mit der sechstbesten Laufzeit auf.

"Es sieht nicht schlecht aus", bilanzierte Andy Hartmann, "ich habe noch Reserven." Der Bündner hatte aus einem seiner Meinung nach verkorksten Sprung noch relativ viel gemacht (31. Platz) und im Langlauf die 14. Zeit erreicht, die den 22. Schlussrang bedeutete. Ronny Heer war nach dem Einsatz auf der Schanze als 29. der bestklassierte Schweizer gewesen. Nach der 24. Laufzeit belegte der Luzerner am Schluss Platz 27.

Eine erhebliche Spanne trennt die Schweizer noch von den besten Athleten. Bei seinem 13. Weltcup-Triumph gelang Hannu Manninen eine Leistung, die seine Gegner in Erstaunen versetzte. Sie wussten jedenfalls nicht zu sagen, ob jemals zuvor ein Kombinierer vom 23. Zwischenrang zum Sieg gelaufen ist. Der Team-Olympiasieger wartete auf der Schanze mit einem gemäss seiner Einschätzung enttäuschenden Leistung auf. "Ich finde selbst keine Erklärung", gestand Manninen nach seinem Effort. "Ich war überrascht, wie schnell er mich einholte", wunderte sich der dreifache Olympiasieger Samppa Lajunen, der im Schlepptau seines Landsmanns Neunter wurde.

Dem Sturmlauf und dem Endspurt Manninens hatte auf den letzten Metern auch Ronny Ackermann nichts mehr entgegenzusetzen. "Er ist einer der stärksten Finisher. Da war nichts auszurichten", meinte der Weltcup-Gesamtsieger des letzten Winters und Leader des beeindruckenden deutschen Teams, das mit den Rängen 2 bis 6 eine Gesamtleistung mit Seltenheitswert erbrachte.

(Toni Nötzli/sda)

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