Slalom-Grosskampf nach acht Stunden Auto-Stress

publiziert: Montag, 12. Dez 2005 / 15:32 Uhr / aktualisiert: Montag, 12. Dez 2005 / 16:18 Uhr

Heute treffen sich die Spezialisten in Madonna di Campiglio zum zweiten Slalom-Grosskampf der Saison.

Silvan Zurbriggen hatte Pech und musste den Helikopterplatz Bode Miller überlassen.
Silvan Zurbriggen hatte Pech und musste den Helikopterplatz Bode Miller überlassen.
Während die Schweizer mit Leader Silvan Zurbriggen einen achtstündigen Auto-Stress hinter sich haben, leisteten sich die Cracks einen Helikopter.

Der erste Lauf beginnt um 16.00 Uhr, der zweite findet unter Flutlicht (19.00 Uhr) statt. Viele Athleten konnten die verlängerte Morgenruhe gebrauchen. Die Schweizer Silvan Zurbriggen, Daniel Albrecht und Marc Berthod sind nach einer 800 km langen Autofahrt von Val d´Isère her erst nach Mitternacht in Madonna di Campgilio eingetroffen.

Luftbrücke

Einige andere bauten sich eine «Luftbrücke». Alle Österreicher wurden mit dem Helikopter in die Brenta-Dolomiten transportiert. Der Franzose Jean-Pierre Vidal griff zur Selbsthilfe und organisierte sich einen Helikopter. Für den Mitflug verlangte er 800 Euro (1200 Franken).

Sein Teamkollege Thierry Bourgeat, der Kroate Ivica Kostelic und der Norweger Aksel Lund Svindal nahmen die Offerte gerne an. Um den 5. und letzten Platz bewarben sich Bode Miller und Silvan Zurbriggen. Schliesslich gewann der Amerikaner das «Rennen» vor dem Rennen.

Marc Gini erkämpfte vierten Startplatz

Millers junger Teamkollege Ted Ligety musste wie Zurbriggen den Weg unter die Räder nehmen. Ligety war im ersten Slalom der Saison in Beaver Creek hinter Giorgio Rocca und Stéphane Tissot Dritter geworden.

Neben Zurbriggen, Albrecht und Berthod fährt vom Schweizer Team noch Marc Gini. Er hatte mit seinem 22. Rang in Beaver Creek sich selber den zusätzlichen vierten Startplatz erkämpft.

Madonna di Campiglio (It). Startliste 2. Weltcup-Slalom (Start 16.00/ 19.00): 1 Benjamin Raich (Ö). 2 Ivica Kostelic (Kro). 3 Rainer Schönfelder (Ö). 4 Alois Vogl (De). 5 Giorgio Rocca (It). 6 Mario Matt (Ö). 7 Manfred Pranger (Ö). 8 Manfred Mölgg (It). 9 Ted Ligety (USA). 10 Silvan Zurbriggen (USA). 11 Thomas Grandi (Ka). 12 Kalle Palander (Fi). 13 Markus Larsson (Sd). 14 Akira Sasaki (Jap). 15 Andre Myhrer (Sd).

Ferner 41 Marc Gini. 47 Daniel Albrecht. 69 Marc Berthod. -- 83 Teilnehmer.

(fest/Si)

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