So wohnen die Schweizer heute
publiziert: Montag, 11. Apr 2022 / 20:38 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Apr 2022 / 21:24 Uhr
Die Bevölkerung in der Schweiz wächst.
Die Bevölkerung in der Schweiz wächst.

Die Schweiz ist mit rund 41.285 km² ein recht kleines Land, dessen Bevölkerung hauptsächlich im urbanen Raum angesiedelt ist. Die meisten Menschen, die in der Stadt leben, bewohnen 3-Zimmer-Wohnungen in einem der knapp 540.000 städtischen Gebäuden.

Zu diesem Ergebnis kam eine «Statistik der Schweizer Städte 2021» zum Thema «Wohnen in der Stadt», die vom Schweizerischen Städteverband in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert wurde.

Für eine Immobilienbewertung des Schweizer Immobilienmarktes können Interessierte einfach hier klicken.

Renaissance nach Stadtflucht der 1980er und 1990er

Lebten vor den 1980ern noch zahlreiche Schweizer und Schweizerinnen im ländlichen Raum, erlebten die Schweizer Städte seit 1980er eine echte Renaissance. Heute wohnen drei Viertel der Bevölkerung in Städten und dem städtischen Umland. Davon sind 19 % 19 Jahre oder jünger, 63 % sind zwischen 20 und 64 Jahre alt und 18 % sind über 64 Jahre alt.

Diese demografische Aufteilung unterscheidet sich kaum von den ländlichen Gebieten, während deutlich wird, dass in Städten rund 10 % mehr Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft leben.

Dass so viele Personen verschiedener Herkunft und Altersgruppen gemeinsam in der Stadt leben, hängt vor allem mit der Zunahme passender Angebote auf dem Wohnungsmarkt zusammen, wie auch die Immobilienbewertung zeigt. Bei einer Untersuchung von 171 Schweizer Städten im Jahr 2018 standen 2,2 Millionen Wohnungen 539.767 städtischen Gebäuden zur Verfügung. Je grösser die Gemeinde, desto mehr Mehrfamilienhäuser gibt es, je kleiner die Gemeinde, desto mehr Einfamilienhäuser gibt es.

Fakten zur Wohnsituation der Schweizer

Miete vs. Eigentum

Erst nach 1961 wurden Einfamilienhäuser in der Schweiz beliebt. Heute sind sechs von zehn Gebäuden in der Schweiz Einfamilienhäuser, während Hochhäuser nach wie vor selten sind. Erst 1932 wurde in Lausanne das erste Hochhaus gebaut. Sowohl in Einfamilienhäusern als auch in Mehrfamilienhäusern und Hochhäusern lebt die Schweizer Bevölkerung entweder zur Miete oder hat gekauft.

Mittlerweile leben laut einer Statistik aus dem Jahr 2020 58 Prozent der Schweizer und Schweizerinnen zur Miete und 42 Prozent in einer Eigentumswohnung oder einem Haus. Wie viel Prozent der Bevölkerung über Wohneigentum verfügt, hängt dabei allerdings deutlich von den verschiedenen Kantonen ab. In ländlichen Kantonen, wie dem Jura oder Wallis, liegt die Wohneigentumsquote zwischen 52 und 57 Prozent, während sie in urbanen Ballungszentren, wie Basel oder Zürich lediglich zwischen 15 und 29 Prozent liegt. Die Schweiz hat damit die niedrigste Wohneigentumsquote Europas.

Grösse der Wohnfläche

Die meisten Menschen leben in der Schweiz unabhängig von der Gemeindegrösse in Drei-Zimmer-Wohnungen. In Städten bewohnen 68 % der Mieter und Mieterinnen Drei- oder Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Anzahl der Personen, die in Vier-Zimmer-Wohnungen leben, steigt in Städten mit weniger als 20.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Lediglich 9,8 % der Städter leben in Wohnungen mit mehr als vier Zimmern, ausserhalb der Städte liegt die Zahl bei 19 %.

Insgesamt bewegt sich die durchschnittliche Wohnfläche pro Person je nach Stadt zwischen ca. 38 und 57 Quadratmetern. Die grösste Wohnfläche steht Menschen in Lugano, Luzern und St. Gallen zur Verfügung, während die durchschnittliche Wohnfläche in Genf am geringsten ist.

Durchschnittlicher Mietpreis

Im Jahr 2019 lag der durchschnittliche Mietpreis bei Betrachtung aller Wohnungsgrössen bei 1.362 Franken. Die höchsten Mieten zahlen dabei Schweizer und Schweizerinnen in den Kantonen Zug, Zürich und Schwyz. Am wenigsten Miete zahlten Menschen in den Kantonen Jura, Neuenburg und Wallis.

Von 1990 bis 2019 ist der Mietpreis in der Schweiz stark angestiegen. Zahlte man 1990 im Durchschnitt 820 Franken, steigerte sich dieser Preis innerhalb von 10 Jahren zunächst auf durchschnittlich 1.059 Franken und dann auf den aktuellen Durchschnittspreis von 1.362 Franken.

Betrachtet man die Durchschnittspreise für verschiedene Wohnungsgrössen, zahlte man 2019 für eine Zwei-Zimmer-Wohnung durchschnittlich 1.101 Franken, für eine Drei-Zimmer-Wohnung 1.317 Franken, für eine Vier-Zimmer-Wohnung 1.574 Franken und für fünf Zimmer 1.910 und mehr.

Auch in der Schweiz werden in den kommenden Jahren noch mehr Immobilien benötigt werden, um die wachsende Bevölkerung unterzubringen. Eine gute Immobilienbewertung ermöglicht hier ein intelligentes Investment.

(fest/pd)

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