Social Media Trends - das sind die 3 wichtigsten für 2021

publiziert: Montag, 28. Jun 2021 / 15:31 Uhr
Der Trend bei Social Media geht weiterhin in Richtung Video.
Der Trend bei Social Media geht weiterhin in Richtung Video.

2020 sind Social-Media-Plattformen an Bedeutung gewachsen und auch 2021 wird sich dieser Trend definitiv fortsetzen. Soziale Medien sind schnelllebig und ständig im Wandel. Sie spiegeln die gesellschaftliche Entwicklung wider und definieren damit die Medienbranche stetig neu. Folglich können aus Themen, die die Gesellschaft und vor allem die Tech-Branche beschäftigen, Trends abgeleitet werden.

Kurzlebigkeit und Videoinhalte werden dominieren

Instagram
und Snapchat Stories sind perfekte Beispiele für vergängliche Inhalte, sie sind nur für eine  kurze Zeit verfügbar und verschwinden danach wieder. Heute ist die Art und Weise, wie User gerne Inhalte konsumieren, anders als noch vor einigen Jahren. Der User möchte schnell informiert werden und schnell konsumieren. Aus diesem Grund sind Formate wie Stories populär geworden. Sie sind kurz, fesselnd und regen dazu an, Stunden damit zu verbringen, eine Story nach der anderen durchzuschauen. Grund dafür ist, dass sie als authentischer und nahbarer gelten als der durchgeplante Feedbeiträge.

Aber auch Videoinhalte sind eine der ansprechendsten Content-Formate und werden schon bald die Social-Media-Welt dominieren. Videos sind die Zukunft der Social Media Inhalte. Kilian Treitz ist Social Media Manager und Experte bei Latenightstreaming.de und schätzt: «Bis 2022 werden circa 82 Prozent aller Online-Inhalte Videoinhalte sein. Aber auch die steigende Bedeutung von Videoinhalten für Brands lässt darauf schliessen, dass Marken die bisher noch keine Videoinhalte in ihre Social-Media-Strategie genutzt haben, dies bald tun werden. So soll auch IGTV ein Format sein,das Instagram in nächster Zeit ausbauen wird».

TikTok der neue Gigant

Facebook und Instagram sind bereits die Stars am Social-Media Himmel. Vor allem TikTok ist 2020 immer mehr gewachsen und ganz besonders bei der jüngeren Zielgruppe beliebt. Es ist davon auszugehen, dass TikTok auch 2021 weiterhin zu den Top-Plattformen gehört. Schuld an dem Glück ist auch die Pandemie und die Lockdowns, die haben nämlich immer mehr User zu TikTok finden lassen, da das soziale Netzwerk den perfekten unterhaltenden Zeitvertreib bot. TikTok ist derzeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dennoch sollten sich auch Unternehmen darüber Gedanken machen, wie TikTok für die eigenen Inhalte sinnvoll zu bespielen ist.

Schluss mit den Likes

Instagram ist mit über einer Milliarde registrierten Nutzern eines der grössten sozialen Netzwerke. Alle Veränderungen und Trends die dort umgesetzt werden, können die Social-Media-Landschaft potenziell und nachhaltig prägen. Eine wichtiger Index dafür ist die Zahl der Likes unter den Beiträgen. Diese sollen laut Instagram aber schon bald nicht mehr öffentlich sichtbar sein. In Australien und Kanada und auch in Deutschland wurden Testphasen durchgeführt, dort sehen die Accounts teilweise keine Likezahlen mehr. Instagram begründet dies mit der potenziell schädlichen Wirkung von Likes. Likes sollen nicht als Mittel der Selbstbestätigung dienen und ein Massstab für die psychische Gesundheit sein.

Andererseits kann ein weiter Grund auch das generieren von mehr Umsatz sein. Immerhin zahlen Marken Unsummen an Geldern an Influencer, um ihre Produkte zu bewerben. Die Marken würden die Like Zahlen nicht mehr sehen, Instagram hingegen schon. So würden die Influencer selbst als Übermitteln der Kennzahlen sein, was die Gefahr von Manipulation birgt. Ergo einige Marken können statt dem Influencer Marketing eher in Instagram Ads investieren, so kann der  ROI leichter nachvollzogen werden und Instagram generiert den Umsatz durch Werbung.

(fest/pd)

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