Für Business von grösstem Nutzen

Social Media heben Produktivität von Angestellten

publiziert: Mittwoch, 3. Apr 2013 / 14:17 Uhr
Je mehr soziale Netzwerke Arbeitnehmer verwenden, umso produktiver sind sie.
Je mehr soziale Netzwerke Arbeitnehmer verwenden, umso produktiver sind sie.

Washington/Neuhaus - Je mehr soziale Netzwerke Arbeitnehmer verwenden, umso produktiver sind sie. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Erhebung von Evolv. Angestellte auf Stundenlohnbasis, die regelmässig bis zu vier Social-Media-Kanäle gebrauchen, verkaufen demnach mehr beziehungsweise wickeln Kundenbetreuung schneller ab als diejenigen, die nicht auf diesen Portalen vertreten sind.

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Wer fünf oder mehr Medien nutzt, verkauft um 1,5 Prozent mehr und wickelt Kundenanfragen um 2,8 Prozent schneller ab als diejenigen, die auf vier oder weniger Plattformen aktiv sind. Dieses Ergebnis kann damit zusammenhängen, dass Social-Media-Nutzer lediglich bessere Computerkenntnisse haben beziehungsweise soziale Menschen generell besser auf andere eingehen können und dadurch erfolgreicher sind, wie Mashable berichtet.

«Wirtschaft lebt von Kontakten»

«Mitarbeiter, die ihre Kontakte vor allem über Social Media pflegen, haben grundsätzlich ein gutes Netzwerk, auf das sie bei Bedarf Zugriff haben. In der Wirtschaft lebt alles von Kontakten, wofür soziale Medien ein gutes Tool sind», unterstützt Unternehmensberater Franz Gober die Studie.

Es gilt jedoch, die richtige Balance in Bezug auf sinnvolle und für das Business profitable Aktivitäten zu finden. «Facebook beispielsweise geht sehr ins Private, wodurch die Nutzer während der Arbeitszeit leichter abgelenkt sind. Diese Plattform ist für Geschäftliches eher weniger geeignet», ergänzt er. Angestellte müssen sich demnach bewusst werden, was im Sinne des Unternehmens ist und was eher in der Freizeit kommuniziert werden sollte.

Chefs sollen profitable Aktivitäten fördern

Für Chefs ist es laut Gober bedeutend, die Social-Media-Aktivitäten der Mitarbeiter, die für das Geschäft profitabel sind, zu fördern. Alles andere müsse anders geregelt werden. «Das Gelbe vom Ei wurde noch nicht erfunden», so der Experte.

Dazu müssten von der Firma Regelungen festgelegt werden - nicht nur für die Mitarbeiter, sondern für das Auftreten des Unternehmens selbst auf sozialen Medien. «Ein gesundes Mass ist hier wichtig», sagt Gober. Besonders lukrativ für Firmen seien vor allem Xing und LinkedIn.

(tafi/pte)

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