Social Networking wird erwachsen

publiziert: Donnerstag, 13. Dez 2007 / 06:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 13. Dez 2007 / 09:32 Uhr

London - Social-Networking-Nutzer werden langsam erwachsen. Wie ein aktueller Bericht der britischen Regulierungsbehörde Ofcom zeigt, sind Plattformen wie MySpace, Facebook & Co nicht mehr nur den jungen Generationen vorbehalten, sondern werden immer stärker auch von älteren Internetusern bevölkert.

Werbeeinblendungen, z.B. bei MySpace, nerven.
Werbeeinblendungen, z.B. bei MySpace, nerven.
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Hauptmotivationsgrund für ältere Semester sich bei den Netzwerken anzumelden ist die Suche nach alten Bekannten. So nutzt laut Studie derzeit jeder vierte erwachsene Brite im Durchschnitt 23 Mal pro Monat ein Social Network im Internet. Insgesamt sind die Bürger des Vereinigten Königreichs in Europa die aktivsten Online-Netzwerker. Weltweit zeigen nur die Kanadier einen stärkeren Hang zu dem populären Kommunikationsmittel.

Auch für die Online-Werbewirtschaft spielen soziale Netzwerke eine immer bedeutendere Rolle. Denn aufgrund ihrer Popularität wollen immer mehr Unternehmen ihre Anzeigen auf den Networking-Portalen platzieren.

Allerdings ist bislang noch nicht eindeutig nachgewiesen, in welche Richtung sich der Trend entwickeln wird und ob MySpace & Co tatsächlich ein Segen für die Online-Werbung sind. Einzelne Studien prognostizieren sogar eine Abschwächung des Internet-Werbewachstums aufgrund des Networking-Booms.

Boom in Grossbritannien

Fest steht, dass die Online-Werbung im Vergleich zu allen anderen Werbeformen weiterhin das grösste Wachstumspotenzial birgt. Auch hier steht Grossbritannien bislang an der Spitze und verzeichnet doppelt so hohe Investitionen in Internetwerbung verzeichnet wie Frankreich, Deutschland und Italien gemeinsam.

Gründe für die führende Rolle der Briten in punkto Social Networking und Online-Werbung seien zu einem wesentlichen Teil die verbesserte Geschwindigkeit von Breitbandinternet sowie ein kultureller Zugang der Menschen zur Aufrechterhaltung von Kontakten, meint Justin Le Patourel, Head of Market Intelligence bei der Ofcom. Gleichzeitig zeigen sich die Briten aber auch überfordert im Umgang mit den schnellen Verbindungen. So liegt Grossbritannien zwar in der Geschwindigkeit vorne, die Zufriedenheit der Kunden ist in vielen anderen Ländern aber grösser.

User genervt

Ob sich Werbeanzeigen auf Social Networks durchsetzen werden und den gewünschten Erfolg einbringen, ist trotz allgemeinem Online-Werbeboom ungewiss.

Bislang zeigten sich die Nutzer betreffender Plattformen wenig begeistert von Werbung, wie zuletzt auch das Beispiel Facebook belegte. Viele Betreiber nahmen und nehmen darauf Rücksicht. Dennoch hat sich manches Portal, das noch vor kurzem werbefrei war, mittlerweile auch der Anzeigenschaltung geöffnet. So greift beispielsweise das Karrierenetzwerk Xing seit November ebenfalls auf Werbung als Einnahmequelle zurück.

(fest/pte)

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