Somalische Frauen eröffnen Kampagne gegen Mädchenbeschneidung

publiziert: Montag, 8. Mrz 2004 / 09:56 Uhr

Mogadischu - Frauengruppen in Somalia haben die erste landesweite Kampagne gegen die Beschneidung von Mädchen eröffnet. Somalia gehört zu den von dieser Praxis am stärksten betroffenen Ländern weltweit.

Viele Frauen in Somalia leiden ihr Leben lang an Infektionen und Schmerzen.
Viele Frauen in Somalia leiden ihr Leben lang an Infektionen und Schmerzen.
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Fast alle Mädchen hier werden genital verstümmelt, das muss endlich ein Ende haben, sagte Mariam Yusuf Sheikh, die Vorsitzende eines Dachverbands von Frauengruppen, am internationalen Frauentag in Mogadischu. Häufig wird die radikalste Form praktiziert, bei der die Schamlippen entfernt werden und die Wunde dann zugenäht wird.

Viele Frauen in Somalia leiden ihr Leben lang an Infektionen und Schmerzen. Vor der Geburt eines Kindes muss die Narbe aufgeschnitten werden. In Somalia sterben nach Angaben der Hilfsorganisation Novib 1600 von 100 000 Frauen beim Gebären. Das entspricht etwa 45 Frauen pro Tag.

(bsk/sda)

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